Die Saison 2014 kann kommen!


Bestens gerüstet und in neuem Gewand giert unser Service Wagen nach den Events 2014. Unsere Planung umfasst derzeit folgende Veranstaltungen, auf denen Ihr das neue SHOEI Modell NXR als auch die neuen Dekorvarianten der Modelle GT-Air und weitere Modelle vorfinden werdet:

06.03. – 09.03.14 Motorräder 2013, Dortmund
05.04. – 06.04.14 Börjes Frühlingstreff Augustfehn
03.05. – 04.05.14 Moto-Thek, Waldkirch-Kollnau

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Getönte und verspiegelte CNS-1 Visiere erhältlich

Endlich ist es soweit! Für die SHOEI-Helmodelle NEOTEC und GT-Air – mit integrierter Sonnenblende – sind ab Mitte März folgende getönte sowie verspiegelte CNS-1 Visiere bei dem Händler Ihres Vertauens erhätlich.

- Leicht getönt
- Stark getönt
- Blau verspiegelt
- Silber verspiegelt
- Rainbow

Bei Fragen zu Preisen und Verfügbarkeiten wenden Sie sich bitte direkt an einen Händler in Ihrer Nähe, den Sie HIER finden.

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HOMOLOGATION


Alle in Europa von Shoei angebotenen Helme erfüllen die ECE R22/5 Norm und sind nach dieser homologiert. Sie finden das Homologationsetikett eingenäht im Helminneren.

Bei Modellen mit herausnehmbaren Innenpolster (aktuell: X-Spirit II, XR-1100, Neotec, GT-Air, VFX-W, J-Cruise, RJ-Platinum R) ist das Etikett am Kinnriemen vernäht. Unter Umständen müssen Sie die Kinnriemenabdeckung lösen und verschieben um an das Etikett zu gelangen.

Bei Modellen ohne herausnehmbares Innenpolster (aktuell: Qwest, Multitec, S20) ist das Etikett evtl. am Polster im Helminneren vernäht.

Die Beschriftung des Etikettes liefert obenstehende Informationen.

 

Sonderservice für Motorradfahrten nach Italien

Seit 2007 müssen alle Motorradhelme in Italien die ECE-22 Norm erfüllen. Das Benutzen eines nicht homologierten Helmes ist verboten. Dies gilt auch für Beifahrer. Ein Verstoss kann mit einem Bussgeld und schlimmstenfalls mit dem Entzug des Motorrades geahndet werden. Alle in Europa verkauften SHOEI Helme erfüllen diese Norm. Sie können diese also beruhigt in Italien fahren. Um eine eventuelle Kommunikation mit den italienischen Ordnungshütern zu vereinfachen, können Sie sich ein PDF downloaden, in dem alle Informationen zur Homologation in italienischer Sprache abgebildet sind. Einfach ausdrucken und gegebenenfalls dem Carabinieri freundlich in die Hand drücken.

 

Informationen zur Homologation in italienischer Sprache

 

Wir wünschen einen entspannten und vor allem komplikationsfreien Aufenthalt in Italien.

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Vorsicht vor Visier-Kopien

In letzter Zeit werden über das Internet vermehrt Kopien unserer Shoei Visiere angeboten. Diese sehen auf den ersten Blick wie original Shoei Visiere aus, erfüllen jedoch weder in der optischen Güte noch in der Passform auf dem Helm die hohen Shoei Qualitäts-Vorgaben. Sie können Shoei original Visiere an einem Shoei Schriftzug in der oberen rechten Ecke erkennen.

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Jaulin holt Titel

Dreitzsch (14. Januar 2014) – Der Sieger des ADAC SX Cup 2013/2014 in der Klasse SX2 heißt Sulivan Jaulin. Der Franzose sicherte sich mit einem Sieg und einem zweiten Platz am Finaltag des 31. ADAC Supercross Dortmund den prestigeträchtigen Hallentitel und wurde zudem als Gesamtsieger der Veranstaltung “Prinz von Dortmund”. Jaulin profitierte dabei vom Pech seines Kawasaki-Teamgefährten und Verfolgers Dominique Thury, der nach einem starken Sieg im ersten Heat den zweiten Lauf bereits nach der ersten Kurve abhaken musste.

Thury verlor nach einer Berührung die Kontrolle über seine Kawasaki und stürzte. Zwar machte er beherzt schnell Boden gut, riskierte dann aber gegen Rennmitte zu viel und stürzte erneut. In beiden Wertungen, im ADAC SX Cup und der Gesamtwertung der Dortmunder Veranstaltung, belegte der 21-jährige Sachse Platz zwei. „Ein sensationeller Start in die das neue Jahr“, freute sich Jaulin nach dem Rennen. „Ich hatte ein fast perfektes Wochenende und die harten Duelle mit Dominique habe eine Menge Spaß gemacht. Schade, dass er am Ende stürzte und wir den Titel nicht auf der Strecke ausfahren konnten.“

Klar war bereits vor Veranstaltungsbeginn, dass der SX2-Titel wie bereits dreimal seit 2010 an das Thüringer Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil gehen würde. Nur Jaulin und Thury hatten noch die Möglichkeit, die Meisterschaft der Klasse bis 250ccm zu gewinnen. Am ersten der beiden Wertungstage konnten Jaulin und Thury je einen Lauf gewinnen, womit Jaulin seinen Vorsprung von 37 Punkten festigte. Thury holte sich hier den Tagessieg, beide Fahrer sammelten mit den Rängen eins und zwei je 45 Zähler.
Der Sonntag brachte schliesslich die Entscheidung zu Gunsten des Franzosen, dem Vizemeister der Saison 2012/2013. Thury bleibt der Trost, sich in der Endabrechnung um eine Position gegenüber der Vorsaison verbessert zu haben. Der Däne Stefan Olsen wurde Vierter der Dortmund-Gesamtwertung. Er schaffte sonntags im letzten Lauf der Saison Rang zwei.

SX1: Maillard beendet Meisterschaft als Fünfter

Boris Maillard rutschte unterdessen in der Meisterschaftswertung der Klasse SX1 noch auf den fünften Platz ab. Der mehrfache SX2-Champ verpasste sonntags den Finaleinzug, nach Rang sieben am Samstag. Die beiden U.S. Boys Steve Roman und Thomas Covington konnten die Erwartungen nicht erfüllen. Beide scheiterten auf dem Weg in die Finals.

Insgesamt kamen an den drei Veranstaltungstagen 29.500 Zuschauer in die Westfalenhalle. Überschattet wurde die Veranstaltung vom tödlichen Trainingssturz des Dänen Kasper Lynggaard. Die Veranstalter entschieden sich daraufhin, den Freitagabend mit einem geänderten Zeitplan durchzuführen. So wurde der ADAC Westfalen dem Wunsch der Teilnehmer gerecht, die Wertung für den Titel “König” und “Prinz” sowie den ADAC SX-Cup am ersten Abend auszusetzen. Die sportlichen Ergebnisse wurden zur Nebensache – voller Respekt und Anerkennung gaben die Piloten trotzdem alles, das Motto des emotionalen Abends lautete “Racing for Kasper”. Die zwei verbleibenden Tage gingen in die Punktewertung ein.

„Der Sturz von Kasper Lynggaard war ein tragischer Unfall, an dem niemand die Schuld trägt“, sagte Horst Helmut Bube, Sportleiter des ADAC Westfalen. „Wir möchten den Angehörigen unser tiefstes Beileid aussprechen.“ Den Beileidsbekundungen schließen sich die Mitglieder des Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil an.
Organisationsleiter Peter Berghoff: „Ohne Zweifel hat der Tod von Kasper Lynggaard am Freitagnachmittag das 31. ADAC Supercross Dortmund überschattet. Dennoch war es der einstimmige Wunsch von Fahrern und Teams, die Veranstaltung durchzuführen. Wir haben viele positive Rückmeldungen bekommen. Mein großer Dank gilt den Teilnehmern, unseren vielen Helfern aus den Ortsclubs und meinen Kollegen aus dem Organisations-Bereich, die professionell und mit viel Enthusiasmus ihren Teil zum guten Gelingen beigetragen haben. Ich glaube, wir haben den schwierigen Spagat gemeistert, unseren treuen Fans in der Westfalenhalle eine gute Show zu präsentieren, ohne dabei respektlos gegenüber dem Verstorbenen und seinen Angehörigen zu sein.

„30 Jahre lang ist beim ADAC Supercross Dortmund nichts passiert. Das Jahr 2014 hat uns gezeigt, dass Motorsport immer ein Restrisiko in sich birgt. Und auch, wenn an dem aktuellen Ereignis niemanden die Schuld trifft, werden wir unsere Lehren daraus ziehen. Das Ziel muss sein, unseren geliebten Cross-Sport immer weiter zu verbessern und die Sicherheit weiter zu optimieren. So hoffen wir, dass wir in Zukunft weiter von derartigen Unglücken verschont bleiben.“

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SHOEI gratuliert dem Kawasaki Schnock Team Shell Advance


Zum Saisonfinale der SUPERBIKE*IDM reiste das Kawasaki Schnock Team Shell Advance mit zwei Titel-Chancen im Gepäck an den Lausitzring. In den Klassen Supersport 600 und Superstock 1000 waren die Meisterschaften noch offen, und Roman Stamm sowie Daniel Sutter machten es noch einmal richtig spannend. Doch die zwei Schweizer mussten sich schlussendlich leider geschlagen geben; zwei Vizetitel waren trotzdem Grund genug zu feiern.

Roman Stamm vom Kawasaki Schnock Team Shell Advance hatte beim letzten Renn-wochenende zwar lediglich noch eine theoretische Chance auf den Gesamtsieg, den-noch ging der 36-jährige hoch motiviert ins Qualifying. Das Wetter machte allerdings allen Piloten einen Strich durch die Rechnung. Erst wurde das Zeittraining aufgrund starken Nebels um zwei Stunden verschoben, dann setzte auch noch Regen ein. Bei nassen und kalten Bedingungen gab es etliche Stürze, die alle glimpflich ausgingen. Roman Stamm rutsche ebenfalls im Training weg, blieb aber unverletzt. Auch seine Kawasaki hatte nicht viel ab-bekommen, sodass er nach einem kurzen Boxen-stopp weiterfahren konnte. Leider reichte es am Ende für Stamm nur für Platz sechs und somit einem Start aus der zweiten Reihe.

Tabellenführer Kevin Wahr ging von Platz drei aus ins Rennen. „Mit einem guten Start habe ich auch Chancen vorne mitzufahren“, kommentiert Roman Stamm das Training.
Für die Junioren im Team Christian und Philippe von Gunten lief es auch nicht ganz nach Plan. Philippe von Gunten kam vier Minuten vor Trainingsende an die Box und wechselte von Regen- auf Trockenreifen. Genau die richtige Wahl, da die Strecke schon fast voll-ständig abgetrocknet war. „Ich hätte allerdings ein paar Minuten eher rein-kommen und wechseln sollen, vielleicht wäre dann mehr drin gewesen“, ärgert sich der jüngere von Gunten-Bruder über seinen 13. Startplatz. Christian von Gunten kam mit den nassen Bedingungen weniger gut zurecht. Am Ende reichte es nur für Startplatz 19. „Mir fehlt einfach das Selbstvertrauen, wenn es nass ist. Vielleicht hätte ich auch zum Schluss auf Trockenreifen wechseln sollen, wie Philippe. Aber ich denke wenn es morgen trocken ist und mit einem guten Start kann ich sicher einige Plätze gut machen.“

Am Rennsonntag waren die Wetterbedingungen deutlich besser, und teilweise schaute sogar die Sonne durch die Wolken. Vor 8.500 Zuschauern wurde das IDM-Supersport-Rennen als erstes gestartet. Roman Stamm kam nicht so gut weg und konnte auf den ersten Metern keine Plätze gut machen. Ganz im Gegensatz zu Christian von Gunten. Der Schweizer hatte schon am Vortag gehofft, dass er mit einem guten Start wichtige Meter gutmachen kann. So hatte es auch funktioniert: Der 22-jährige kam bereits als Achter aus der ersten Runde zurück und hatte sogar seinen jüngeren Bruder hinter sich gelassen. An der Spitze suchte der Titelaspirant Kevin Wahr sein Heil in der Flucht und baute seine Vorsprung auf über drei Sekunden aus, während Roman Stamm Platz für Platz gutmachte. Auf Rang zwei war aber dann Schluss. Zwar konnte er den Vorsprung von Kevin Wahr noch etwas verringern, doch der Sieg und damit der vorzeitige Meister-titel war ihm nicht mehr zu nehmen. „Ich hatte nur eine kleine Chance, Kevin den Titel noch wegschnappen zu können. Immerhin brauchte er nur noch neun Punkte, dennoch habe ich alles gegeben. Nach meinem schlechten Start hatte ich schon etwas Mühe mich vorzuarbeiten. Zwar konnte ich noch etwas aufholen, aber die Lücke war einfach zu groß. Kevin ist ein verdienter Sieger, aber Zweiter zu sein bedeutet immer eine Niederlage.“, so Roman Stamm enttäuscht nach dem Rennen. Christian und Philippe von Gunten kamen einmal mehr im Doppelpack auf Platz neun und zehn ins Ziel.

Auch im zweiten Lauf war gegen Kevin Wahr kein Kraut gewachsen. Der frisch gebackene Supersport-Meister gewann sein neuntes Rennen der Saison 2013. Roman Stamm sicherte sich erneut Platz zwei und damit den Vizemeistertitel. „Ehrlich gesagt, immer Zweiter werden ist doch Schei….. Klar bin ich nicht 100 Prozent zufrieden mit der Saison. Aber ich habe mit meinem neuen Team eine großen Sprung nach vorn gemacht. 2012 war ich Gesamt-7. – dieses Jahr Vize-meister.“

Philippe von Gunten fuhr erneut ein gutes Rennen und kam als Achter über den Zielstrich. Sein Bruder hatte weniger Glück und stürzte. Nach einer kurzen Reparatur-pause in der Box konnte er das Rennen wieder aufnehmen und als 17. beenden. In der Gesamtwertung hat Philippe von Gunten in seiner ersten IDM-Supersport-Saison die Nase knapp vor seinem älteren Bruder. Platz neun und zehn sind das Endresultat für diese Saison.

In der Klasse der Superstock 1000 kostete Daniel Sutter seinem Team ordentlich Nerven. Die Titelfavoriten Bastien Mackels und Daniel Sutter trennten lediglich sechs Punkte vor den letzten zwei Rennen. Im Training sicherte sich Mackels nach einem Sturz im mit den Superbikes gemischt fahrenden Feld den achten Startplatz und gleichzeitig die Pole Position in der getrennt gewerteten Superstock 1000-Klasse. Daniel Sutter hatte mit den Bedingungen zu kämpfen und wegen der unsicheren Wetterlage relativ früh auf Qualifyer-Reifen wechselte. Als die Strecke abtrocknetet war, hatte Sutter seine Reifen bereits aufgebraucht. Startplatz 13 und in der Superstock-Wertung Platz zwei waren die Ausbeute am Ende.

Im ersten Rennen änderte sich die Ausgangsbasis für den Titelkampf schlagartig, als Mackels bei den Superstock-Fahrern in Führung liegend plötzlich ausrollte und mit technischem Defekt die Box ansteuerte. Der bisher nahe Titelgewinn für ihn rückte plötzlich wieder in die Ferne, und Daniel Sutter hatte nun die besseren Karten. Nach einer kurzen Reparaturpause konnte Mackels aber das Rennen wieder aufnehmen und somit wichtige Punkte mitnehmen. Daniel Sutter musste sich allerdings noch Dominik Vincon geschlagen geben und kam als zweiter in der Superstockwertung ins Ziel. Rivale Mackels wurde noch als Siebenter gewertet. In der Gesamtwertung hieß das nun einen drei-Punkte Vorsprung für Sutter. Der allerletzte Lauf der Saison sollte also die Entscheidung bringen. Im Rennen kämpften die Konkurrenten unmittelbar hintereinander um den Sieg, denn sie wussten: Wer von den beiden Fahrern zuerst das Ziel erreicht, ist Meister. Zunächst konnte Bastien Mackels einen Vorsprung von 2,7 Sekunden herausfahren, aber die letzten Runden drehte Sutter nochmal richtig am Gasgriff. In der letzten Runde trennten die zwei 0,2 Sekunden, was nicht nur im Kawasaki Schnock Team Shell Advance für feuchte Hände sorgte. Daniel Sutter blies zur Schlussattacke und bremste sich beherzt an Mackels vorbei. Doch schon in der nächsten Kurve musste er etwas weit gehen und Mackels schlüpfte wieder durch und sicherte sich mit nur 0,1 Sekunden den hauch-dünnen Sieg und damit dem Titel. „Das war ein hartes Rennen. Zwischen drin hatte ich ein kleines Tief, doch zum Schluss konnte ich noch einmal richtig angreifen. Zwar tat mir alles weh und ich hatte mit harten Unterarmen zu kämpfen, aber das war meine Chance. Da denkst nicht nach. Als ich Bastian dann unmittelbar vor mir hatte, dachte ich mir, das ist der Platz wo ich hin muss und hab das Letzte aus mir und meiner Kawasaki herausgeholt. Ich hatte den Sieg so nah vor Augen“, sagte ein abgekämpfter und enttäuschter Daniel Sutter nach dem Rennen. „Letztes Jahr war ich auch schon Vizemeister, dieses Jahr war der Titel ganz klares Ziel. Sicher bin ich enttäuscht. Ich hab es hier im ersten Rennen versaut. Hätte ich da gewonnen, wäre es vielleicht anders ausgegangen. Aber hätte wäre wenn zählt jetzt nicht. Ich gratuliere Bastien, er ist die ganze Saison stark gefahren“, so Daniel Sutter.

Roman Raschle, technischer Leiter des Teams, zieht Bilanz: „Im Großen und Ganzen sind wir zufrieden mit der Saison. Sicher hätte mehr drin sein können, aber gerade an der Spitze ist in beiden Klassen das Level sehr hoch. Wir haben einige Siege feiern können und beide Titel nur knapp verpasst. Gefeiert wird trotzdem. Jetzt planen wir die nächste Saison, aber erstmal geht es in den Skiurlaub.“

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PM: Kawasaki Schnock Team Shell Advance IDM Hockenheimring

7. SUPERBIKE*IDM-Lauf am Hockenheimring
Erster Podest-Platz für den Nachwuchs vom
Kawasaki Schnock Team Shell Advance

Beim vorletzten Lauf der SUPERBIKE*IDM auf dem Hockenheimring gab es für das Kawasaki Schnock Team Shell Advance nicht nur Grund zur Freude. Vier Podest-Plätze und ein Sturz war die Bilanz vom letzten Wochenende.

Nur zwei Wochen nach dem Rennen am Sachsenring gastierte die SUPERBIKE*IDM am badischen Hockenheimring. Bei spät-sommerlichen Temperaturen ging es am Samstag ins Qualifying. Wie schon am Sachsenring fuhr in der Klasse Supersport der Tabellenführer Kevin Wahr die schnellste Rundenzeit und sicherte sich so die beste Ausgangsposition für die Rennen. Von Platz zwei startete Jan Bühn. Roman Stamm vom Kawasaki Schnock Team Shell Advance beendete das Zeittraining mit einem Rückstand von einer halben Sekunde auf Bühn und komplettiert mit Platz drei die vorderste Reihe. /strong>Philippe von Gunten ging von Startplatz acht aus in die Rennen, sein Bruder Christian von  Gunthen von Platz zehn. Nach einem guten Start im ersten Rennen am Samstag Nachmittag konnte Roman Stamm kurzfristig die Führung übernehmen. Doch schon wenige Meter später bremste sich Kevin Wahr vorbei und fuhr einen sicheren Sieg ins Ziel. Für Jan Bühn, der ebenfalls aus der ersten Reihe ins Rennen ging, war das Rennen bereits in der zweiten Runde zu Ende. In der Sachskurve stürzte der Yamaha-Pilot, kam aber unbeschadet davon. Das selbe
Schicksal ereilte auch Roman Stamm. Für den Schweizer war in der siebenten Runde Schluss. Nach einem Sturz musste Stamm das Rennen vorzeitig beenden und sich mit einer leichten Verletzung am Finger vom Rennarzt behandeln lassen. „Das war mein erster Sturz seit langem, ich bin sehr enttäuscht. Damit verliere ich wichtige Punkte im Kampf um den Titel. Ich habe eine Abschürfung am kleinen  Finger, aber das sollte für morgen kein Problem sein, da werde ich wieder richtig angreifen“, so Roman Stamm enttäuscht.

Nach dem für den „alten Hasen“ im Team das Rennen leider vorzeitig beendet war, drehten die zwei von Guntens richtig am Gas. Gemeinsam machten sie sich auf den Weg nach vorn. Gegen Ende des Rennens fuhren Philippe und Christian von Gunten in den Top five. Als es in die letzte Runde ging, fuhr Philippe seine persönlich beste Rundenzeit und kämpfte den auf drei fahrenden Jed Metcher erfolgreich nieder. Gemeinsam mit Metcher, Luca Grünwald bog der jüngere von Gunten Bruder in die letzte Kurve und sicherte sich nach dem beherzten Überholmanöver seinen ersten Podestplatz in der Supersport-Klassen. „Ich habe nicht mitbekommen das ich Dritter war. Erst in der Auslaufrunde zeigte mir Christian die drei an und ich war ganz überrascht. Ich bin absolut happy, das war ein hammer Rennen“, jubelte Philippe. Bruder Christian wurde als Sechster abgewunken. „Ich hatte in der letzten Runde einen kleinen Fehler, sonst hätte ich vielleicht Phlippe folgen können. Das war ein spannender Kampf, diesmal hatte halt er die Nase vorne, aber ich freue mich mit ihm“, freute sich Christian mit seinem Bruder.

Auch im zweiten Rennen am Sonntag war gegen Kevin Wahr kein Kraut gewachsen. Auf seiner Heimstrecke fuhr der Yamaha-Pilot seinen sechsten Sieg in Folge ein. Mit 2,6 Sekunden Zeitvorsprung kam er als Erster über die Ziellinie. Roman Stamm konnte die erste Rennhälfte am Hinterrad von Wahr dran bleiben. Beide fuhren identische Zeiten. Doch ab der sechsten Runde musste der Schweizer etwas abreißen lassen. Die Positionen waren bezogen. Der einzige, der Stamm gegen Rennende noch gefährlich werden konnte, war Jan Bühn, der sich letztendlich mit Rang drei den letzten Platz auf dem Podium sicherte. „Zufrieden kann ich mit dem Wochenende natürlich nicht sein, aber noch ist nicht alles verloren. Auch wenn die Chance auf den Gesamtsieg recht klein ist, gebe ich nicht auf. Es werden noch 50 Punkte vergeben, da kann noch einiges passieren. Am Lausitzring heißt es angreifen. Aufgeben ist nicht!“, so der Zweitplatztiere Roman Stamm.

Die von Gunten Brüder waren im Sonntagsrennen wieder auf Parallel-Fahrt unterwegs. Diesmal hatte allerdings Christian von Gunten die Nase vorn und wurde als Siebenter abgewunken. Philippe musste sich in den letzten Runden Leon Bovee und Marvin Fritz geschlagen geben und kam als Zehnter ins Ziel. Zufrieden waren beide Kawasaki-Piloten nicht. In der Gesamtwertung führt weiterhin Kevin Wahr mit 286 Punkten, vor Roman Stamm, der mit 245 Zählern noch rechnerische Chancen auf den Titel hat.

In der Superstock 1000 hat sich im Kampf um den Gesamtsieg zwischen Bastien Mackels und Daniel Sutter vom Kawasaki Schnock Team Shell Advance zu einem Kopf an Kopf Duell entwickelt. Im Training hatte Mackels die besseren Karten und sorgte mit Platz drei für erstaunte Gesichter. Der Superstock-Pilot hatte sich am Hockenheimring mitten in die Liga der Superike-Piloten gemogelt, was für Aufsehen sorgte. Mackels komplettierte damit die erste Startreihe im gemischt fahrenden, aber getrennt gewerteten Feld. Für Daniel Sutter lief es im Training weniger erfolgreich. Mit einer Bestzeit von 1:28,175 min fehlt ihm auf Mackels eine gute halbe Sekunde. Der Schweizer qualifizierte sich für die vierte Startreihe, hinter seinem Klassenkollege Dominik Vincon.

Das erste Rennen wurde bereits nach einer Runde abgebrochen. Bastien Mackels stürzte wenige Meter nach dem Start, doch ein weiterer schwere Unfall sorgte für die rote Flagge. Bis zum Re-Start wurde in der Box von Mackels mühsam geschraubt. Auch in der Start-aufstellung waren die Mechaniker noch eifrig bei der Arbeit, allerdings zu lang. Der BMW-Pilot musste daraufhin den Startplatz räumen und das Rennen aus der Boxen-gasse auf-nehmen. Für Daniel Sutter war nun der Weg für einen weiteren Superstock-Sieg frei. Diesen Triumph ließ sich der Kawasaki-Pilot auch nicht nehmen. Zwar machte Superstock-Konkurrent Dominik Vincon mächtig Druck, aber Sutter setzte sich erfolgreich durch. Auf Platz drei kam der Australier Alex Phillis ins Ziel. Nachdem Bastian Mackels dem gesamten Feld aus der Box hinterher eilen musste, wurde er als Fünfter, in der Superstock-Wertung, abgewunken. In den letzten Runde hatte er mit technische Probleme zu kämpfen, so dass er im langsamen Tempo die letzten Kurve absolvieren musste und wichtige Punkte ins Ziel rettete.

Im zweiten Lauf ließ sich Bastian Mackels den Sieg nicht nehmen. Zwar konnte Daniel Sutter zunächst die Führung übernehmen, doch der Belgier fackelte nicht lange und eroberte Platz eins zurück. Daniel Sutter musste sich zum Ende hin auch noch Dominik Vincon geschlagen geben, da der Schweizer mit Hinterrad-Problemen zu kämpfen hatte und kam als Dritter ins Ziel. „Das war ein schwieriges Rennen. Mein Reifen hatte angefangen sich auf der Felge zu drehen. Da musste ich Tempo rausnehmen und konnte nicht mehr angreifen. Aber durch den Sieg im ersten Lauf konnte ich etwas an Boden gut machen. Der Abstand zu Bastien ist von neun auf sechs Punkte geschrumpft. Den Titel hab ich noch nicht abgeschrieben. In drei Wochen auf dem Lausitzring werde ich noch einmal alles geben und um den Gesamtsieg kämpfen. Den hätte auch das gesamte Team für die harte Arbeit während der Saison mehr als verdient“, so Daniel Sutter.

Das IDM-Finale findet in dieser Saison vom 11. – 13. Oktober am Lausitzring statt. Ob das Kawasaki Schnock Team Shell Advance dann zwei Meistertitel feiern kann, bleibt spannend.

Gesamtwertung nach 14 von 16 Rennen:

Supersport 600:

1. Kevin Wahr 286, 2. Roman 245, 3. Kerschbaumer 211, 4. Bühn 146, 5.Bovee 142 Punkte …9. Philippe von Gunten 90, 10.Christian von Gunten 89

Gesamtwertung nach 14 von 16 Rennen:

Superstock 1000:

1. Bastien Mackels 304, 2. Daniel Sutter 298, 3. Dominik Vincon 231, 4. Alex Phillis  171

Text: Cornelia Fulk

Fotos: Jörg Wiessmann

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SHOEI gratuliert dem Youngster Cup-Champ Boris Maillard

Dreitzsch (23. September 2013) – Das Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil konnte beim Finale zum ADAC MX Youngster Cup in Holzgerlingen einen Dreifach-Triumph feiern. Mit Boris Maillard, Dominique Thury und Sulivan Jaulin belegen die „grünen Pfeile“ die ersten drei Plätze der Meisterschaft.

Maillard machte schon mit dem Sieg im ersten Lauf alles klar und sicherte sich den Titel mit uneinholbarem Vorsprung. „Super, dass ich den Titelgewinn mit einem Sieg feiern kann“, zeigte sich der Franzose überglücklich. „Zu Saisonbeginn ist es nicht optimal für mich gelaufen, aber dann habe ich noch einen schönen Endspurt fahren können, der mir schließlich den Titel gebracht hat.“

Dominique Thury genügten die Plätze fünf und neun, um sich im Gesamtklassement den zweiten Platz und somit den Vizetitel zu sichern. Der Sachse war im ersten Lauf gut gefahren, hatte jedoch im zweiten Durchgang Problem durch zwei Stürze. „Glücklicherweise hatte ich genug Vorsprung auf meinen Teamkollegen Sulivan“, freute sich Thury über den Vizetitel. „Durch meine Stürze habe ich es noch mal unnötig spannend gemacht, das wäre nicht notwendig gewesen. Insgesamt gesehen bin ich aber mit meiner Saison zufrieden. Ich denke mit dem zweiten Platz muss ich mich nicht verstecken.“

Sulivan Jaulin war in den letzten Rennen immer besser in Schwung gekommen und konnte auch in Holzgerlingen wieder voll überzeugen. Der Franzose kletterte mit den Rängen zwei und drei aufs Tagespodium und erkämpfte sich damit auch den dritten Platz im Gesamtklassement. „Ich freue mich, dass ich es noch auf Rang drei geschafft habe“, bestätigte Jaulin im Ziel. „Es ist einfach super für unser Team, dass wir die ersten drei Plätze belegen! Allerdings ist es auch sehr schade dass ich mich zur Saisonmitte verletzt habe und deshalb zwei Rennen versäumt habe. Sonst wäre es für mich sicher noch weiter nach vorne gegangen.“

Teamchef Harald Pfeil war über diesen kompletten Triumph begeistert: „Nachdem wir im Youngster Cup so schwach in die Saison gestartet waren, hatte ich den Titel schon abgeschrieben. Aber meine Jungs haben mir wieder mal gezeigt, dass man nie aufgeben darf. Dass wir die drei ersten Plätze belegen könnten, hätte ich eigentlich nicht mehr für möglich gehalten, deshalb ist dieser Triumph eine kleine Sensation für mich.“

ADAC MX Masters
Unterdessen musste Kevin Wouts als alleiniger MX1-Pilot zum Serienfinale antreten. Filip Neugebauer hatte sich bei seinem schweren Sturz in Jauer so starke Prellungen zugezogen, dass an einen Start in Holzgerlingen nicht zu denken war. Also musste der Tscheche tatenlos zusehen, wie er Platz um Platz in der Gesamtwertung zurückrutschte. Am Ende blieb nur noch der zehnte Rang in der Masters-Wertung. Wouts war ebenfalls noch von einem Sturz beim WM-Lauf in Lierop gezeichnet. Mit starken Prellungen im Bauchbereich war er weit von seinem vollen Leistungspotenzial entfernt, kämpfte jedoch mit vollem Einsatz um jeden Punkt in der Königsklasse MX Masters. „Ich habe während dem Rennen auf die Zähne gebissen“, stöhnte Wouts nach dem Zieleinlauf.

„Aber es hat nicht allzu viel genützt. Ich war dermaßen ausgepowert und zermürbt von den Schmerzen, dass ich mich nach dem Rennen übergeben musste.“ In Absprache mit Teamchef Harald Pfeil verzichtete der Belgier auf einen Start im zweiten Durchgang.

„Dass Filip nicht fahren konnte, war natürlich sehr schade für ihn und das Team“, bedauerte Pfeil. „Filip hätte dieses Jahr eigentlich gute Chancen auf den Gesamtsieg gehabt, aber es sollte wohl nicht sein. Kevin hat gekämpft wie ein Löwe. Er gibt einfach alles für seinen Sport. Das imponiert mir, aber ich habe ihn trotzdem dazu gedrängt im zweiten Rennen nicht mehr an den Start zu gehen. Das hätte einfach keinen Sinn gemacht.“

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Podiumresultat für Jacobi in der EMX125

Im Rahmen des Grand Prix von Großbritannien wurde auf der britischen Insel die siebte Runde der EMX125 Europameisterschaft ausgetragen. Nur knapp einhundert Kilometer südwestlich der Metropole London war Matterley Basin in der Grafschaft Hampshire der Veranstaltungsort. Nach dem großen Erfolg des Vorjahres wieder das MXGP-Festival ausgetragen und zu den gewohnten Grand Prix Klassen gesellten sich zahlreiche EMX- und eine Amateurklasse.

So fanden von Donnerstag bis Sonntag Rennen statt. Für Henry Jacobi begann das Renn-Wochenende mit Training und Qualifikationsrennen am Freitag. Aufgrund des großen Rahmenprogrammes zählte das Starterfeld in der EMX125 nur fünfzig Piloten und die Trainingseinheit wurde in einer Gruppe ausgetragen. So war viel Verkehr auf der rund 1570 Meter langen Strecke und eine wirklich freie Runde nicht zu erwischen.

Der, von der ADAC Stiftung Sport geförderte, Youngster zeigte sich dann auch mit Rang 8 nicht unzufrieden: „Auf zwei schnellen Runden wurde ich etwas eingebremst und so ist das mit dem achten Rang durchaus okay. Der Rückstand auf die Top-3 ist knapp und ich rechne mir für das Qualifikationsrennen schon etwas aus.“

Im Qualifikationsrennen wartete der 16-Jährige dann mit einer starken fahrerischen Leistung auf. Der Start ging leider daneben und so musste er das Rennen von Rang 20 aus in Angriff nehmen. Schon wieder in den Top-10 liegend rutschte er aus und verlor wertvolle Plätze. Mit viel Elan arbeitete er sich dann Rang um Rang nach vorne und finishte noch als toller Fünfter. „Das gibt Selbstbewusstsein für das Finale am Sonntag. Im Ziel war ich nur zwei Sekunden hinter Rang vier und wenn dann mal wieder ein Start klappt ist einiges drin.“ Seine Ambitionen unterstrich der Bad Sulzaer dann am Sonntag-morgen im Warm-up nochmals eindrucksvoll. Er markierte mit der Sarholz-KTM die absolut schnellste Rundenzeit des Feldes und zeigte sich für das Finalrennen gerüstet.

Der Start zum Finale lief dann doch nicht ganz optimal und aus dem Mittelfeld musste er das Rennen in Angriff nehmen. Allerdings fuhr er in den ersten Kurven derart geschickt, dass er Mitte der ersten Runde Schon im Spitzenfeld zu finden war. Schnell auf Rang drei, konnte er nach einem Fehler des Zweitplatzierten den zweiten Platz übernehmen und diesen lange Zeit behaupten. In der Schlussphase drängte der zuvor gestürzte Pilot mit aller Macht und hohem Tempo nach vorne. Nach einem kurzen Schlagabtausch ließ der Thüringer den Kontrahenten ziehen und holte mit Rang drei die zweite Podiumsplatzierung der EMX-Saison. „Es war mir wichtiger den dritten Rang zu sichern, als mit einem unnötigen Manöver das Podium zu vermasseln. Mit dem weiten Podium der Saison bin ich total happy. Endlich hat es nochmal geklappt“, strahlte er auf dem Podium.

Text: PR MX-Promotion
Photo: Juan Pablo Acevedo

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SHOEI gratuliert Daniel Siegl zum DM MX-2 Titel

Dreitzsch (19. August 2013) – Daniel Siegl ist der Deutsche Motocross Meister 2013 in der Klasse MX2. Der Thüringer sichert sich den Titel im letzten Saisonrennen im hessischen Laubus-Eschbach nach einem engen Fight mit seinem Erzrivalen Angus Heidecke. Siegl ging mit drei Punkten Vorsprung in die Finalveranstaltung. Bei guten Bedingungen auf der mittelhessischen Traditionsstrecke musste sich der Kawasaki-Pilot im ersten Lauf hinter Heidecke einreihen, womit in der Meisterschaft Gleichstand herrschte. Das letzte Gefecht über 30 Minuten plus zwei Runden sollte die Entscheidung bringen. Und die fiel zugunsten von Siegl, der von der Spitze kommend seinen zweiten MX2-Titel nach 2011 sicherstellte – mit 2,53 Sekunden Vorsprung auf den zweitplatzierten Heidecke. Dieser konnte zwar die Tageswertung gewinnen, aber der Flurstedter Siegl holt wenige Wochen vor seinem 30. Geburtstag seine insgesamt vierte Deutsche Motocross Meisterschaft. Klar, dass nach der Zieldurchfahrt die Sektkorken knallten im Lager der „grünen Pfeile“.

Dominique Thury sicherte unterdessen den dritten Platz in der Meisterschaftswertung mit konstanten Fahrten. Der junge Sachse hatte durchaus die Möglichkeit, mit zwei grandiosen Läufen den Titelkampf aufzumischen, am Ende wurde es Tagesrang vier für das Talent aus Bad Schlema. Vor Thury und hinter Siegl konnte sich Gaststarter Kevin Wouts klassieren. Der Belgier, zuletzt eine feste Größe im Monster Energy Kawasaki Elf Team Pfeil von Meistermacher Harald Pfeil, wurde Dritter in der Tageswertung. Wouts schaffte die Laufergebnisse zwei und drei.

Stephan Büttner verbesserte sich in der Endabrechung von Meisterschaftsrang acht auf sieben. Der Schkölener Teenager verpasste die Top fünf zweimal knapp, landete im ersten Lauf hauchdünn hinter Thury und beendete seine MX2-Kampagne schliesslich als Laufsiebter. Für den ehemaligen Deutschen Jugendmeister ist es die bisher beste DM-Platzierung als Profi.

Harald Pfeil: „Das ist ein famoses Ergebnis. Glückwunsch an Daniel, der nach seiner Handverletzung enorme physische und psychische Qualität bewiesen hat. Er hatte nach dem ersten Lauf mächtig Druck auf seinen Schultern und hat den Titel im zweiten Lauf im Stil eines Champions nach Hause gefahren. Glückwunsch auch an Dominique. Er hat eines seiner Saisonziele mit dem Meisterschaftspodest erreicht und macht weiter Fortschritte. Und ein Kompliment an Angus Heidecke für eine starke Saison. Last but not least ein ganz dickes Lob und Dankeschön an alle, die diesen Erfolg möglich machten. Das ist unser zwölfter nationaler Motocross-Titel seit 2007, das Dutzend ist voll!“

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