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	<title>SHOEI QWEST</title>
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	<description>SHOEI Qwest Touring Helmet</description>
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		<title>Mopeten in Island &#124; Teil 5 – enda ferð</title>
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		<pubDate>Thu, 26 Apr 2012 17:33:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.troelf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Laut Wettervorhersage sollte es nicht regnen und nur ein mäßiges Lüftchen blasen. Aber natürlich war das genaue Gegenteil der Fall. Wir machten uns selbstverständlich trotzdem auf den Weg nach Landmannalaugar. Diesmal bekamen wir den Wind die meiste Zeit von der &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2317">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Laut Wettervorhersage sollte es nicht regnen und nur ein mäßiges Lüftchen blasen. Aber natürlich war das genaue Gegenteil der Fall. Wir machten uns selbstverständlich trotzdem auf den Weg nach Landmannalaugar. Diesmal bekamen wir den Wind die meiste Zeit von der Seite ab, was uns auch auf kerzengeraden Abschnitten eine sensationelle Schräglage ermöglichte. Ich beobachtete gespannt im Rückspiegel, ob Micha noch einen Knieschleifer packt, während ich selbst verbissen darum kämpfen musste auf der Straße zu bleiben. Ohne mein schweres Übergepäck hätte es mich bestimmt weggeweht.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2318" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-004-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-2319" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-008-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Das erste mal auf der Tour hatten wurden wir kurz etwas nervös wegen unserer Spritversorgung. Beide Kisten liefen schon längst mit dem „Bensin“ aus der Reserve, als wir feststellen mussten, dass unsere angepeilte Tankstelle nur noch auf dem Papier existierte. Ein LKW-Fahrer schickte uns ca. 15km in die entgegen gesetzte Richtung zum Tanken. Später fanden wir heraus, dass wir nur 5km hätten weiter fahren müssen. C&#8217; est la vie.<span id="more-2317"></span></p>
<p>Endlich in den Highlands angekommen, trafen wir ein paar Isländer, die zum Angelausflug unterwegs waren. Sie hatten nicht nur mit dem Wind und ihrem kleinen Bootsanhänger zu kämpfen, sondern auch mit ihrem Grand Charokee.<br />
„Fuckin american junk! Next time I buy an Audi“<br />
Die Herren staunten nicht schlecht, als wir spontan unser Werkzeug- und Ersatzteillager ausbreiteten und Micha kurzerhand den ollen Jeep von seinen Startproblemen befreite. Zum Dank gab&#8217;s Bier und Trockenfisch. Micha konnte nach einem ordentlichen Bissen mit seinem heraus gepressten „mmh, lecker“ nicht wirklich überzeugen. Das Gegenteil war ihm anzusehen. Ich fand das Zeug in Verbindung mit Butter und Bier gar nicht so schlecht.<br />
Vermutlich lag es dann aber eher am Bier als an dem mords gesundem Trockenfisch, dass das Fahren bei dem Wind fortan viel geschmeidiger von statten ging. So verließen wir bald die Teerstraße und brausten  beschwingt das letzte Stück Dirt-Track nach Landmannalaugar hinein.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2320" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-010-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-2321" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-011-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></p>
<p>Nach ein, zwei überraschend feuchten Furten erreichten wir klatschnass und zufrieden unser angepeiltes Tagesziel.<br />
Die einzige Hütte in dieser Gegend sah toll aus, aber leider hatten wir den Schafabtrieb nicht auf dem Schirm. Der fand dort an genau diesem Tag statt und die Schäfer haben kurzerhand die komplette Hütte gemietet. Zelten war eine weniger erfreuliche Aussicht. Wir waren komplett durchnässt, und es herrschten eher winterliche Temperaturen.<br />
Bei einem Kaffee entschieden wir uns deshalb, bis zur nächsten Herberge weiter zu fahren, obwohl uns ein älteres, englisches Pärchen vor „terriblen“ Wegen warnte und wir es wohl nicht mehr bei Tageslicht dorthin schaffen würden. Fräulein Hüttenwart war da zuversichtlicher. Wir auch.<br />
Was wissen die alten Leute mit ihrem dicken Jeep schon von schlechten Straßen. <img src='http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2322" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-007-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Kaum losgefahren raste ich voller Elan durch die erste Furt und würgte an der tiefsten Stelle prompt das Mopped ab. Geschwindigket alleine hilft nichts bei Wasserdurchfahrten. Eine gesunde und konstante Drehzahl ist hierbei viel wichtiger. Nach gefühlten 100 erfolglosen Kicks überlegten wir schon wieder umzukehren und doch zu Zelten, als die XT doch endlich wieder die ersten Zuckungen von sich gab. Kurz darauf lief sie auch wieder schön rund und ich drehte voller Betz am Gashahn, fest entschlossen die vor uns liegende Offroadstrecke noch im Tageslicht zu meistern.<br />
Das ging nur so lange gut, bis nach ein paar Kilometern ein Jeep um die Ecke kam.<br />
Da man um diese Jahreszeit im Gelände höchstens ein, zwei Autos am Tag trifft, kann man sich schon mal erschrecken, wenn man unvermittelt einem großen, vierrädrigen Blechhaufen in freier Wildbahn gegenüber steht.<br />
Ich erschrak mich jedenfalls ganz fürchterlich und statt einfach zu bremsen wollte ich ausweichen. Tiefer Sand, Vorderrad weg, und Tschüss. Ich legte mich zum ersten mal auf dieser Tour lang. Und das, wie ich finde, sogar einigermaßen spektakulär. In der Folge zum Glück nur mit ein paar überschaubaren Schäden am Material. Der Lenker war etwas verbogen, ein Stückchen von Bremshebel abgebrochen und der Koffer samt Halterung etwas demoliert. Nichts, was sich nicht vor Ort richten lies. Der Koffer wurde mit dem Fotostativ wieder in Form gedengelt und der Rest zurecht gebogen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2323" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-005-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Weiter ging der Endurospaß, zur Abwechslung, bei null Sicht. Nebel zog auf und wir bekamen leider überhaupt nichts von der vermutlich grandiosen Landschaft um uns herum mit. Das Fahren wurde dadurch allerdings nur noch spannender. Es hat uns trotz der Kälte und den ca. 20 teils sehr tiefen und breiten Furten einen enormen Spaß bereitet. Zum Frieren ist bei so anspruchsvoller Strecke keine Zeit, auch wenn einem die kalte Suppe vom Kragen bis in die Stiefel läuft.<br />
Schade war nur, dass der Nebel und der Regen nicht nur die Sicht, sondern auch konsequent alle Fotoaufnahmen, insbesondere von unseren Furten-Stunts, erfolgreich verhindert hat.<br />
Die letzten paar Kilometer, als es schon längst dunkel war, fuhren wir über langweilige Asphaltstraßen. Dabei verbündeten sich Feuchtigkeit und Kälte schnell zu fiesen Spaßbremsen. Wir schlotterten auf unseren Moppeds vor uns hin, und sehnten uns nach einer Herberge.</p>
<p>Dort angekommen, mussten wir erst mal herzlich lachen. Denn vor der Herberge stand die BMW von Markus und Marina. Auch die beiden hatten offenbar kurzfristig ihre geplante Route geändert.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2324" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-042-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Die beiden zogen aber im Gegensatz zu uns gleich am nächsten Tag weiter. Micha legte einen Ruhetag ein und ich cruiste ohne Gepäck los. Nur mit einem Notizzettel bewaffnet auf dem eine lange Zahlenfolge stand, die mich, weit abseits von Straßen und Wegen, zu der Position eines vor Jahren abgestürzten Flugzeuges führen sollte.<br />
Ich hatte im Internet zusätzlich noch eine Anfahrtsbeschreibung recherchiert: „hinter der Brücke links durch das nicht abgeschlossene Tor, durch eine Fuhrt, dann links und ewig geradeaus.“ Las sich einfach. Der Autor hatte bloß vergessen zu erwähnen, dass es komplett durch Tiefsand, ohne Wege, ohne Spuren, ohne Orientierungspunkte geht.</p>
<p>Komisches Gefühl, wenn man seit Wochen immer mindestens zu zweit unterwegs ist und genau dann sein Mopped mitten im Nirgendwo bis zum Bodenblech im Sand eingräbt, wenn man alleine ist.<br />
Als ich die XT wieder ausgebuddelt hatte und das GPS irgendwann endlich piepsend vermeldete ich hätte mein Ziel erreicht, war von einem Wrack weit und breit immer noch nichts zu sehen. Eine letzte Düne wollte ich noch bezwingen und dann wieder umkehren. Doch als mich mich den Sandhaufen hinauf gequält hatte lag die alte DC3 auf einmal wie ein Fata Morgana vor mir. Mitten im Nichts. Geile Sache.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2325" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-021-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><img class="aligncenter size-full wp-image-2326" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-022.jpg" alt="" width="510" height="340" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-2327" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-018-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Zurück auf der Straße war ich dann wesentlich Schneller, da ich auf die Wegbeschreibung pfiff und einfach nach GPS gen Norden fuhr. Fünf Minuten vergleichsweise einfache fahrt und fertig. Hätte ich nicht nach der dämlichen Wegbeschreibung gegoogelt, hätte ich es vermutlich auch schneller und einfacher gefunden. Aber so blieb die Freude über ein weiteres kleines Abenteuerchen, dass die XT mit mir gemeistert hat.</p>
<p>Am Tag darauf wartete eine relativ anspruchslose Asphaltetappe auf uns, die uns an unserer letzten geplanten Sehenswürdigkeit vorbeiführte. Dem Gletschersee Jökulsárlón. Man spürte es deutlich, als wir dem Eissee näher kamen. Es wurde nämlich mit jedem Meter noch etwas kälter. Da wir die komischen kleinen Miniflaschen aus dem Duty Free Shop der Fähre schon bei unserer ersten wetterbedingten Zwangspause geleert hatten, musste der Cubra Libre mit frischem Gletschereis leider ausfallen.Wir wärmten uns stattdessen mit einem heißem Kakao während wir ein paar Robben im See beobachteten.<br />
Michas DR zickte später ein wenig und ging alle paar hundert Meter aus. Aber der Fehler war glücklicherweise schon bald nach dem nächsten Tankstopp behoben. Der Vergaser schaffte es wohl einfach nicht, die letzten zwei Liter Sprit aus dem Plastiktank zu nuckeln.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2329" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-028-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-2330" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-034-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Bei der nächsten Herberge trafen wir wieder, ohne uns abgesprochen zu haben, auf Marina und Marcus. Und von hier ab war der Abenteuerteil der Reise auch schon wieder zu Ende.<br />
Wir fuhren am nächsten Tag nur nochmal bei miesem Wetter zur nächsten Herberge, in der Nähe der Fähre. (Sicher ist sicher. <img src='http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )<br />
Dort blieben wir noch zwei Nächte und vergammelten die Tage, bevor wir unsere Motorräder wieder im Bauch der Norröna verzurrten und in See stachen.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2328" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-044-540x359.jpg" alt="" width="540" height="359" /></p>
<p>Die Fährfahrt verlief diesmal sehr ruhig und im Gegensatz zur Anfahrt, wo der Schock der verkorksten Anfahrt und die Vorfreude der Reise die Tage wie im Flug vergingen ließen, war es nun irgendwie ziemlich langweilig.</p>
<p>Die restliche Heimfahrt von Dänemark aus würde ebenfalls sehr langweilig werden, dachte ich, wollten wir doch auf dem schnellsten Weg komplett über die Autobahn nach Hause tuckern.<br />
- Aber dazu kam es nicht.<br />
Als es so weit war, gab die XT nämlich mal wieder keinen Mucks von sich.<br />
Nach einigem ausprobieren und gescheiterten Versuchen der üblichen Starthilfeprozeduren, schickte ich Micha auf den Heimweg. Er konnte ja doch nichts ausrichten und außerdem wollten wir uns sowieso spätestens nach der deutschen Grenze trennen. Sollte wenigstens er es noch an diesem Tag nach Hause schaffen.</p>
<p>Also schob ich die Kiste erst mal aus dem Zollbereich heraus und schraubte und kickte noch 1,5 Stunden vergeblich weiter, dann rief ich den ADAC. Die 1.000 Kilometer Autobahn könnte ich genauso gut, vielleicht sogar besser, in einem Abschleppwagen hinter mich bringen, wunschdachte ich mir.<br />
Natürlich schickte der ADAC mich, als nach drei Stunden der dänische ADAC-Partnerabschlepper aufgetaucht war, nicht nach Hause, sondern zur nächsten Werkstatt. An einem Samstag Nachmittag ist da aber logischerweise nichts mehr zu holen.</p>
<p><img class="aligncenter size-full wp-image-2331" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/04/Troelf-Island05-050.jpg" alt="" width="510" height="340" /></p>
<p>Ich sollte derweil ins Hotel. Dann hieß die Parole aber: Mietwagen. Dann Bahn, wieder Hotel und schließlich sollte doch ein Abschleppwagen kommen. Dann doch wieder nicht.<br />
13 Telefonate und 9 „Agenten“ später fuhr ich also entnervt wieder zur Werkstatt und versuchte dort auf dem Hof die XT selbst wieder irgendwie fahrtauglich zu bekommen.<br />
Ich vermute die Nachbarn waren über den wild fluchenden, verlodderten Kerl, der im Schein der Taschenlampe auf dem Hof der örtlichen Honda-Vertretung ein Motorrad zerlegt, etwas verwundert und riefen den Inhaber. Der kam nämlich spät am Abend überraschend vorbei.<br />
„Ey, was machst Du hier auf meinem Hof? Was soll das?“ &#8211; Hatte ich zu hören erwartet. Hörte ich aber nicht.<br />
Ohne groß Reden zu schwingen öffnete er die Werkstatt, schob seinen Werkzeugwagen heraus und fing an nach dem Fehler zu suchen. Wir schraubten noch fast 3 Stunden zusammen, plünderten einige Teile aus der SR seines Kumpels, bis er kurz vor Mitternacht meinte, es müsse die Zündspule sein und er werde jetzt losfahren um eben so ein Teil zu besorgen.<br />
Ich sollte am nächsten Morgen um 10 wieder an der Werkstatt sein.<br />
Morgen früh hieß in diesem Fall Sonntag früh und ich äußerte deshalb meine Bedenken über die entstehenden Kosten.<br />
„I do not want money, I just want see you ride home on your bike.“ brummte er und fuhr mich zum nächsten Campingplatz.</p>
<p>Als ich am nächsten Morgen an der Werkstatt ankam, war die Zündspule schon fertig eingebaut. Gebracht hat es aber leider nichts.<br />
Nach einer Weile tüfteln und probieren vermutete der Meister den Fehler in der Spule unter dem Polrad (wie heißt das Ding eigentlich?).<br />
Torben telefonierte wie wild durch die Gegend, musste mir aber letztendlich mitteilen, dass er das Ersatzteil beim besten Willen nicht auftreiben könne. Es könne durchaus bis Mittwoch/Donnerstag dauern, bis er das Teil bekommt.</p>
<p>Shit. Das war&#8217;s dann wohl. Nach ein paar letzten, verzweifelten Tritte in den Kickstarter stand fest, dass ich mit dem Zug nach Hause müsse um in ein, zwei Wochen die XT wieder abzuholen.<br />
Mein letzter Versuch auf zwei Rädern den Heimweg anzutreten, bestand in meinem Tauschangebot XT gegen 50er DAX.<br />
Den Deal lehnte er leider ab, bot mir dafür aber diverse Leih-Motorräder zur Auswahl mit denen ich nach Hause fahren könne.<br />
Aus organisatorischen Gründen (Gepäck, Versicherung, ADAC-Abrechnung) musste ich darauf aber verzichten.<br />
Also lies ich mich zum Bahnhof kutschieren, organisierte per Telefon von meinem Kollegen eine passende Zugverbindung und verbrachte die nächsten 16 Stunden im Zug. Und gegen die Langeweile durfte ich mindestens alle 60 Minuten Umsteigen. Hurra!</p>
<p>Am darauf folgendem Donnerstag kam, wie voraus gesagt, die SMS, dass die XT „für die nächsten 40.000km“ bereit wäre.<br />
Also stieg ich Freitags Abends wieder in die geliebte Bahn und stand, diesmal nach nur 13 Stunden Zugfahrt, samstags Morgens wieder vor der Werkstatt. Die XT stand repariert, geputzt und fertig bepackt auf dem Hof.</p>
<p>Nach einer mickrigen Bezahlung meinerseits und einem kurzen, herzlichen Plausch ging es wieder Richtung Deutschland. Diesmal auf zwei Rädern, wie es sich gehört.</p>
<p>Mit aufgehender Sonne, kam ich ohne nennenswerte Panne am nächsten Tag nach insgesamt 36 Stunden on Tour wieder zu Hause an und damit war diese Reise mit leichter Verzögerung schließlich erfolgreich beendet.</p>
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		<title>Mopeten in Island &#124; Teil4: Moonshine &amp; Aurora</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Mar 2012 17:05:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.troelf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Tag 14 – es war kalt, es stürmte und trotzdem zog es uns wieder in das schroffe Hochland. Das heißt Micha und mich zog es dort hin. Markus und Marina hatten diesmal andere Pläne. Aber schon nach knapp 100 Metern &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2287">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Tag 14 – es war kalt, es stürmte und trotzdem zog es uns wieder in das schroffe Hochland. Das heißt Micha und mich zog es dort hin. Markus und Marina hatten diesmal andere Pläne.</p>
<p>Aber schon nach knapp 100 Metern kam uns der erhärtete Verdacht, dass dies heute ein ziemlich kühler Ritt werden könnte. Also hielten wir noch mal an der nächsten N1 Tankstelle und pfiffen uns ein paar Hot Dogs zur inneren Wärmedämmung rein. Und da die Berge ringsum noch mit ordentlich Schnee bedeckt waren, hielten wir es außerdem für angemessen bei der Gelegenheit mit einem Ranger über unsere geplante Route zu schnacken.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2288" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Der meinte wir könnten bedenkenlos die F26 nach Süden fahren – sofern wir denn mit Schneemobilen unterwegs wären. Mit Motorrädern hätten wir allerdings wenig Chancen. Wir könnten es aber gerne dennoch probieren, meinte er, denn dafür sei die Rettung ja schließlich da.<br />
Doch wir vergönnten ihm den Spaß einer Rettungsaktion mit seinem 6×6 Monstergeländequad und wählten stattdessen eine alternative Route weiter westlich.<br />
Das hieß für uns eine deutliche Aufstockung der geplanten Tageskilometer, aber da es erst mal ein ordentliches Stück auf der gut ausgebauten Ringstraße längs ging, wollten wir es versuchen.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-04.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2289" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-04-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><span id="more-2287"></span></p>
<p>Zuerst fuhren wir über den ein oder anderen verschneiten Pass, bis uns fast die Fingerkuppen ab froren, dann rollten wir einige Kilometer entspannt im Sonnenschein dahin, bis uns irgendwann wieder mal ein so heftiger Wind entgegen blies, dass es die XT auf gerader Strecke nicht mehr über den dritten Gang hinaus schaffte.</p>
<p>Als wir uns nach dem erfolgreichen Kampf gegen das Wetter mal wieder in einer Tankstelle bei Burger und Pommes aufwärmten, beobachteten wir einen kleinen Van aus dem nach und nach eine halbe Division osteuropäischer Bauarbeiter heraus krabbelte. Ich war erstaunt wie viele Personen, noch dazu allesamt aus der Schwergewichtsklasse, in so eine relativ kleine Kiste passen.</p>
<p>Gestärkt und aufgewärmt machten wir uns daran, die letzten Kilometer auf Asphalt hinter uns zu bringen um endlich wieder im Hochland den Staub fliegen zu lassen.<br />
Beim Essen hatten wir unsere Unterkunft auf der Karte ausgesucht: eine kleine Nothütte sollte uns diesmal Schutz für die Nacht bieten.<br />
Die erste Hütte, die wir in der Prärie ansteuerten, war allerdings ein Schuss in den Ofen. Wir landeten nämlich vor einem Schafstall, wo einige Schafhirten gerade den Feierabend einläuteten. Seltsame gestalten waren das. Sahen allesamt aus wie aus einem schlechtem Horrorfilm.<br />
Erst ignorierten sie uns komplett, dann wollten oder konnten sie sich nicht mit uns verständigen und zu guter Letzt meinten sie es gäbe weit und breit keine andere Hütte außer diesem Stall. Also zurück, und einen anderen Pfad mit der nächsten in der Karte eingezeichneten Hütte suchen.<br />
Dann endlich erreichten wir das kleine Nothüttchen, aber dort erwartete uns auch die nächste Überraschung: vor dieser winzig kleinen Hütte stand nämlich der Van von der Tankstelle. Und tatsächlich kam promt einer dieser Schwergewichtler breit grinsend in Feinrippunterwäsche und einer Klopapierrolle unterm Arm hinter der Hütte hervor gewankt und winkte uns schief grinsend zu. Ein Blick zu Micha genügte und schon hingen wir wieder am Gas. – Eine Nacht mit 10 Arbeitern auf 8qm? Muss nicht sein.<br />
Außer Sichtweite hielten wir, um uns beratschlagen, denn das Tageslicht wurde langsam knapp.</p>
<p>Die nächste in der Karte eingezeichnete Herberge lag noch ein paar ordentliche Kilometer durch recht toughes Gelände entfernt. Aber Zelten wäre bei dem vielen Wetter in dieser schutzlosen Gegend eine genau so wenig angenehme Alternative gewesen, wie gruppenkuscheln im Wodkadunst oder der unheimliche Schafspuff.</p>
<p>Also gaben wir Gas. Und zwar mächtig. Ungeachtet von Schnee, Eis, Sand und groben Schotter hielten wir die Schieber im Vergaser immer schön oben, denn wenn das letzte bisschen Tageslicht erst erloschen wäre, würde es in diesem Gelände, wenn überhaupt, nur noch im Schritttempo vorangehen können. Wir ließen es also krachen. Mehr als einmal blieb ich nur mit Glück im Sattel. Driften, springen, schlittern – egal, Geschwindigkeit stabilisiert.</p>
<p>Und tatsächlich kamen wir mit dem letzten bisschen Dämmerung bei der angepeilten Hütte an. Und Platz gab es auch noch für uns. Und zur Krönung sogar eine kleine Bar. Hallelulia!</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-04-1.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2290" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-04-1-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a>Aufgeputscht wie wir durch diesen langen Tagesritt mit dem Dakar-würdigen Zieleinlauf waren, packten wir nicht mal unsere Sachen aus, sondern genehmigten uns zur Feier des Tages erst mal einen sündhaft teuren GinTonic.</p>
<p>Dann kamen wir ein paar Schweizerinnen ins Gespräch und schon bei der zweiten Bestellung mischte sich der Hüttenchef und Barkeeper ein. „Hey, you have to pay, you say stop“ *gluckgluckgluck* „STOP!“ „C’mon, don’t be a pussy, you have to pay this shit“*gluckgluckgluck*….<br />
Er fing also einfach an das Mischungsverhältnis von Gin und Tonic, bzw. <em>Kristall Plus</em>, umzukehren.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2291" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Ungefähr ab diesem Zeitpunkt kann ich den weiteren Verlauf des Abends mehr oder weniger nur vom Hörensagen wiedergeben…<br />
Ich erinnere mich dunkel, das wir, nachdem sich der Hüttenmeister selbst einige seiner eigenwilligen Mixturen genehmigt hatte, genötigt wurden alle verfügbaren Schnäpse des Hauses zu probieren, inkl. Moonshine (selbst gebrannter Wodka) und diversem anderen Zeug das schmeckte, als gehöre es eher in einen Öltank, als in ein Glas.</p>
<p>Ich weiß nicht mehr, wer dann mitten in der Nacht noch auf die Idee kam in den HotPot zu gehen. Es war auf jeden Fall keine besonders gute Idee, wenn man eh schon kaum mehr geradeaus schauen kann, mal eben von knapp 5°C Lufttemperatur in über 40°C heißes Wasser zu steigen. Das fühlte sich an wie eine intravenös verabreichte Überdosis einer Mischung aus Moonshine und Mondluft und führt in der weiteren Folge unter anderem dazu, dass man klitschnass im Wasser eine Zigarette rauchen will und sich ernsthaft fragt, wieso das nicht funktionieren soll und die Tatsache erst nach einer eingehenden wissenschaftlichen Studie mit allen verfügbaren Zigaretten und Feuerzeugen als bestätigt akzeptiert.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/IceIsland-handwaschpaste-01-1.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2292" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/IceIsland-handwaschpaste-01-1-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a>Man sagt, ich hätte im Pool schlafen wollen. Aufgewacht bin ich allerdings im Bett. Und kaum waren die Augen aufgeploppt, war mir klar, dass wir heute keinen Meter Motorrad fahren können werden. Egal. Es gibt durchaus schlimmere Flecken auf diesem Planeten um einen mächtigen Kater zu kurieren.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-07.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2293" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-07-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-06.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2294" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-06-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-2.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2295" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-2-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-05.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2296" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-05-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Ein paar Spaziergänge, ein bisschen schmökern, ein wenig planschen und kurz nach Sonnenuntergang bekamen wir zum krönenden Abschluss eine absolut faszinierende Show der Nordic Lights geboten.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-3.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2297" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-3-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02-1.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2298" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02-1-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Da hätten wir echt was verpasst. Danke Kater.</p>
<p>Am nächsten Morgen schwangen wir uns wieder frisch und ausgeruht auf unsere Eisenesel und ließen uns noch schnell von unserem neuen Freund, dem Barmann, ein paar Liter von seiner Spritreserve in unsere Tanks füllen.</p>
<p>Voller Elan fuhren wir los und landeten erst mal in einer Sackgasse. Der Pfad war auch wieder von der anspruchsvolleren Sorte und dadurch schlugen wieder ein paar mal meine Stoßdämpfer durch, was in Folge wiederum meinen Gepäckträger zerbröseln lies. Nachdem der Kofferträger mit einem Spanngurt und einer ausgefeilten Wickeltechnik wieder gefixt und der richtige Weg gefunden war wurde uns plötzlich weiß vor Augen.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-04-2.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2299" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-04-2-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-03.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2300" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-03-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Diesmal waren es nicht mehr nur so stellenweise kleine Schneehäufchen, wie bisher, sondern eine skitaugliche Schneedecke und da der Weg von der Umgebung leicht angesengt war, bot sich ein kurioses Bild: geschlossene Schneedecke auf dem Track und rechts und links pechschwarzer Sand ohne eine Spur von Winter, da das weiße Pulver vom Wind komplett in die Vertiefung gepustet wurde. Wir quälten uns eine Weile über den glitschigen Untergrund, nicht ohne den ein oder anderen Sturz, bis wir an eine Anhöhe kamen, und nichts mehr ging. Selbst Michas extrem grobe Stollenreifen schafften es nicht mehr, die Maschine auch nur annähernd kontrolliert vorwärts zu bewegen.</p>
<p>Uns blieb nichts anderes übrig, als auf den tiefen Sand knapp neben der Straße auszuweichen, was in Island (zu recht) strengstens Verboten ist. Wir trösteten unser schlechtes Gewissen damit, dass wir nur in einer Autospur fuhren, die schon jemand kurz vor uns in den Sand gezogen hatte.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02-2.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2301" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02-2-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Als wir die Schneepassage hinter uns gebracht haben cruisten wir viele Kilometer extrem entspannt über ruhige Kiesstraßen und genossen dabei die atemberaubende Landschaft mit Gletschern und Vulkanen bis wir irgendwann wieder in die Zivilisation eintauchten und uns auf machten, ein paar Sehenswürdigkeiten des sogenannten „goldenen Zirkels“ zu besuchen. Dieser Name kommt vermutlich von einem Touristenunternehmen, für die der Zirkel wahrhaftig gold wert ist und bezeichnet den „Ring“ der Sehenswürdigkeiten, die man innerhalb einer Tagestour bequem per Bus von Reikjavik aus besuchen kann. Entsprechend überlaufen war auch unsere erste Station am Gulfoss-Wasserfall.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02-3.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2302" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-02-3-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-03-1.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2303" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-03-1-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Viele Busse, eine überteuerte Raststätte und angetrunkene Touristen empfingen uns dort. Für uns nach Tagen in der Abgeschiedenheit ein echter Schock. Deshalb drückten wir auch nur mal kurz obligatorisch auf die Auslöser unserer Kameras und machten uns sogleich weiter zur nächsten Station, dem Geysir.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-08.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2304" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-08-533x800.jpg" alt="" width="533" height="800" /></a></p>
<p>Der Geysir selbst, ist wohl der Namensgeber aller Springquellen der Erde, hegt aber auch entsprechend zickige Starallüren indem er nur selten und sehr unregelmäßig eruptiert. Sein kleiner Bruder nebenan, der Stokkur, hat wohl nicht ganz so viel Bumms, bietet sein Schauspiel aber sehr viel zuverlässiger feil indem er im Schnitt alle 20 Minuten eine 25 Meter hohe Wasserfontäne in den Himmel schießt. Ich hätte den ganzen Tag diesem Schauspiel zuschauen können, aber nachdem ich es endlich geschafft hatte den Auslöser der Kamera im richtigen Moment zu drücken, fuhren wir weiter. Wir wollten schließlich noch bei Tageslicht in Reykjavik einlaufen.</p>
<p>Dann war es so weit. Reykjavik. Ampeln, Schilder, zweispurige Straßen und Verkehr. Wie ging das nochmal? Wir waren nach über zwei Wochen nicht mehr an Verkehr und dessen Regeln gewöhnt.<br />
Immerhin störte sich auch in der Hauptstadt keiner daran, dass Micha ohne Nummernschild unterwegs war, weil es im Hochland abgerüttelt ist und bei mir die komplette Elektrik lahm gelegt war.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-4.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2305" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-4-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Durch Zufall fanden wir schnell die Jugendherberge, die unser Barmann empfohlen hatte, und verliebten uns auch ebenso schnell in diese wunderbare Stadt.<br />
Obwohl wir am Abend zum Feiern viel zu müde waren, und uns nach einem tollen Abendessen relativ früh und stocknüchtern wieder auf den nach hause weg machten, verliefen wir uns unnötigerweise auf dem Weg zur Jugendherberge ganz fürchterlich.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-07-1.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2306" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-07-1-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Marina und Markus waren mittlerweile in Westfjorden angekommen und berichteten uns am Tag darauf von einem üblen Sturm der dort oben wütete. An sich nichts ungewöhnliches, für Island, allerdings war er diesmal so heftig, dass er die beiden beim Fahren in den Graben gepustet hat. Weder Marina und Markus, noch dem Mopped ist dabei etwas passiert, allerdings mussten sie aufgrund des Sturms die BMW am Straßenrand vorläufig aufgeben und sich per Auto zum nächsten Unterschlupf kutschieren lassen.</p>
<p>Da die Westfjorde auch unser nächstes Ziel war, wir uns in Reykjavik und unserem Hostel sehr wohl fühlten, und in der Stadt auch bestes, ja geradezu hochsommerliches Wetter vorherrschte, beschlossen wir nach Studium des Wetterberichtes noch zwei Tage zu bleiben, bis der Sturm sich gelegt hat.</p>
<p>Nach den zwei Tagen relaxen in Reykjavik hatten wir es zum ersten mal geschafft, morgens zu der geplanten Uhrzeit auf den Böcken zu sitzen.<br />
Doch überraschender weiße war außer dem typischen „Katschump“ des Kickstarters der XT kein Laut zu entlocken. Nachdem ich vom vielen Kicken schon keine Puste mehr hatte, musste Micha ran und schieben. Doch aus das brachte nicht den gewünschten Erfolg. Nach zwei Stunden schrauben, kicken und fluchen und dem Ablassen von einem halben Liter Wasser aus der Zündung, stotterte die XT beim tausendsten Anschiebeversuch immerhin etwas. Wir ließen nicht locker und irgendwann lief sie dann auch wieder. Im warmen Zustand gab es dann auch keine weiteren Startprobleme mehr und wir machten uns auf Richtung Westfjorde. Schon einige Kilometer hinter der Stadtgrenze waren wir wieder in „unserem Island“, mitten in herrlicher Natur, umgeben vom dem vertrautem, kalten Wind.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-5.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2307" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-01-5-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Am nächsten Morgen stieg ich mit großen Sorgen auf die XT. Mit schlimmsten Vorahnungen im Kopf schnallte ich das Gepäck erst gar nicht auf, sondern machte mich zuerst daran, den Eisenhaufen zum Laufen zu kriegen.</p>
<p>„Klack, klack“ – Totpunkt suchen, Schwung holen und: „katschump!“ – Sie läuft. – One kick only, wer hätte das gedacht.<br />
Jetzt bloß nicht ausgehen lassen und direkt erst mal zwei Runden übers Land heizen. Bei 40°C Öltemperatur sollte eigentlich nichts mehr schief gehen. Mann, war ich erleichtert.</p>
<p>Schnell noch nach dem Öl geschaut, Gepäck drauf, die Klamotten ordentlich anziehen und…<br />
…nichts geht mehr.</p>
<p>10 Kicks – Helm aus, 20 Kicks – Jacke aus, 30 Kicks – Gepäck ab, Schieben, Schrauben, Fluchen, es half alles nichts. Die Kiste gab keinen Mucks von sich.</p>
<p>Stundenlang haben wir einen kleinen Abhang dazu genutzt, um die XT anrollen zu lassen. Dummerweise mussten wir sie auch immer wieder hinauf schieben.<br />
Wir waren verzweifelt und ich hatte eine Stinkwut auf das Teil, aber was sollten wir tun als immer wieder alle erdenklich Fehlerquellen auszuschließen und es weiter zu probieren? Nach ca. 4 Stunden wurde unsere Arbeit endlich belohnt.<br />
Fix und fertig, genervt und hungrig starteten wir also endlich unseren Trip und schon nach zehn Minuten, waren alle Strapazen wieder vergessen. Mein Mopped war wieder ein Teil von mir, ich liebte die Kurven und staunte pausenlos über die grandiose Küsten-Landschaft. Es wurde letztendlich noch ein perfekter Motorradtag, inklusive Wheelies, einem abendlichen Offroad-Ausflug ohne Gepäck und ein super Hostel in einer Hafenvilla in der wir mal wieder die einzigen Gäste waren. – Die Vorteile der Nebensaison und die Belohnung für das etwas kühlere Wetter.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-06-1.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2308" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-06-1-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-10.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2309" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-10-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-11.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2310" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-11-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Am nächsten Tag ging es wieder Richtung Süden. Wir fuhren die meiste Zeit in dickem Nebel und Regen (muss ich den böigen Wind noch erwähnen?) und großteils auf Asphaltstraßen. Eine bis auf das Wetter und kleinere Offroadpassagen eine eher unspektakuläre Fahrt, dafür wurde dies aber auch mit 450km die längste Tagesetappe auf Island.</p>
<p>Bis dahin hatten wir bereits 4.500 #Twiceland-Kilometer auf der Uhr und von nun an würde es auch schon wieder über Umwege, die Südküste entlang, Richtung Fähre gehen.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-03-2.jpg" rel="shadowbox[post-2287];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2311" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/03/iceisland-handwaschpaste-03-2-533x800.jpg" alt="" width="533" height="800" /></a></p>
<p>Aber diesen Teil der Reise, und die unfreiwillige Verlängerung, gibt’s dann im nächsten und letztem Teil des Tourberichtes…</p>
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		<title>Mopeten in Island &#124; Teil3: off the road</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 18:49:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.troelf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Ei gude Regen, moin Wind. Auch mal wieder da? Wir hatten euch schon vermisst. Nicht. Aber hey, dann lassen die Zelte einfach stehen und versuchen uns heute mal im Walfang. Dabei würden wir wohl nicht weniger nass werden, müssen aber &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2234">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-312.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2260" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-312-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Ei gude Regen, moin Wind. Auch mal wieder da? Wir hatten euch schon vermisst. Nicht.<br />
Aber hey, dann lassen die Zelte einfach stehen und versuchen uns heute mal im Walfang. Dabei würden wir wohl nicht weniger nass werden, müssen aber wenigstens nicht unser Camp abbauen.<br />
So fuhren wir also nach dem Frühstück zum Hafen, heuerten auf einem kleinen Holzkutter namens Bjössi Sör an und schipperten hinaus in die unbekannte, wilde See. Es herrschte immer noch recht unwirtliches Wetter, aber das machte mir mittlerweile nichts mehr aus.</p>
<p>„Du da. Aufentern!“<br />
„Ay ay, Sir.“<br />
Und so stand ich zum ersten Mal oben im Ausguck. Alles Bewusstsein in mir ausgelöscht. Eins mit dem schlingernden Schiff…<br />
„Wal, da bläst er! Da bläst er!“<br />
„Wo? Wie viele?“<br />
„Steuerbord voraus, Mr. Stubb!“Die Mannschaft rannte aufgeregt nach Steuerbord, und machte sich bereit zum Schuss.</p>
<p>„Da! Da bläst er!“<br />
Die Spiegel klappten nach oben, die Kiefer nach unten, die Blenden öffneten sich und die Lichtreflexionen eines Buckelwals wurden einmal mehr hundertfach auf Chips gebannt.<br />
Mission Accomplished.<span id="more-2234"></span></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/02-Iceland-marina-markus-304.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2236" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/02-Iceland-marina-markus-304-540x360.jpg" alt="" width="515" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/03-Iceland-marina-markus-306.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2237" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/03-Iceland-marina-markus-306-540x360.jpg" alt="" width="515" /></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/04-Iceland-marina-markus-305.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2238" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/04-Iceland-marina-markus-305-540x360.jpg" alt="" width="515" height="360" /></a></p>
<p>Nachhaltig beeindruckt, aber nach erfolgreicher Jagd nun doch etwas müde und am frösteln, steuerte uns Kapitän Ahab wieder auf Kurs Heimathafen und lies dabei ordentlich den Diesel brüllen.<br />
Beim Aufwärmen in einem schmucken Kaffee am Hafen kam Micha mit der Besitzerin ins plaudern und wir wurden für den nächsten Morgen zum Strand eingeladen. Ein großes Fest sollte es geben und ein großes Feuer und Freibier und Chio-Chips und …..</p>
<p>Alles zu Ehren von Riaan Manser und Dan Skinstad, die vor 6 Monaten mit einem Kayak aufgebrochen sind um die gesamte Insel zu umfahren. Die beiden verrückten sollten an diesem Morgen ihren Zieleinlauf im Hafen von Husavik feiern. Allerdings war bei unserer Ankunft am Nächsten Morgen außer der Kameracrew, die diese Aktion für eine Fernsehserie filmten (Trailer: <a href="http://vimeo.com/22645373" target="_blank">http://vimeo.com/22645373</a> ), kaum jemand da. Die beiden Kajak-Helden paddelten aufgrund des Wetters nämlich ihrem Zeitplan um satte 5 Stunden hinterher.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/009-Iceland-ernie-troelf-306.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2242" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/009-Iceland-ernie-troelf-306-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/10-Iceland-ernie-troelf-307.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2277" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/10-Iceland-ernie-troelf-307-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/011-Iceland-ernie-troelf-309.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2278" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/011-Iceland-ernie-troelf-309-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Uns wurde die Warterei irgendwann zu bunt. Wir wollten wieder am Gashahn drehen. Und zwar Richtung Myvatn, dem Mückensee!</p>
<p>Leider hält der Name des Sees was er verspricht. Nur gut dass er nicht Stechmückensee heißt. So konnte man diese kleinen Flugbiester einigermaßen ignorieren, zumindest wenn sie nicht gerade aufgrund des überfüllten Luftraumes meine Körperöffnungen als Landebahn missbrauchten.<br />
Ich lies mich einmal mehr von Micha bekochen und die Welt war in Ordnung. Obwohl spätestens ab hier das heiße Wasser im Bad, und nicht selten auch die Luft, grundsätzlich nach faulen Eiern stank. Vor allem morgens beim Zähneputzen war das eine gewöhnungsbedürftige Angelegenheit, denn da half dann auch kein Schnupftabak mehr.<br />
Während der weiteren Tour entschädigte uns Mutter Natur allerdings immer äußerst großzügig für ihren Gestank. Entweder beeindruckte sie uns mit phänomenalen Fotomotiven während ihrer Furzerei oder sie kredenzte uns einen einen HotPot zum entspannten Plantschen. Oftmals beides. Herrlich!</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/05-Iceland-ernie-troelf-354.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2245" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/05-Iceland-ernie-troelf-354-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/08-Iceland-ernie-troelf-356.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2248" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/08-Iceland-ernie-troelf-356-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/07-Iceland-ernie-troelf-357.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2247" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/07-Iceland-ernie-troelf-357-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Für uns ging es am nächsten Morgen direkt weiter zum Askja, einem großen Vulkan im Hochland. Bis dahin lagen ca. 160km Fahrt vor uns und davon gut 90km allerfeinste Endurostrecke durch tiefen Sand, breite Furten, groben Schotter und außerirdisch anmutendem Lavalandschaften.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/018-Iceland-ernie-troelf-314.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/018-Iceland-ernie-troelf-315.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2251" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/018-Iceland-ernie-troelf-315-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/019-Iceland-ernie-troelf-329.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2252" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/019-Iceland-ernie-troelf-329-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/020-Iceland-ernie-troelf-339.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2253" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/020-Iceland-ernie-troelf-339-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Wir wurden von ein paar Mopedfahrern vor dieser Strecke gewarnt. „Die Lindaa ist ganz üble Furt! Und dann noch Kilometer lange Tiefsand-Strecken, da kommt ihr mit dem Motorrad niemals durch! Schon gar nicht mit der schweren BMW!“ Hätte mir das Isländer gesagt, wäre ich beunruhigt gewesen. Es war aber nur ein Deutscher und eine offensichtliche Schwätzbacke noch dazu. Also kein Grund zur Sorge, sondern zu gesteigerter Vorfreude.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/035-Iceland-marina-markus-307.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2270" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/035-Iceland-marina-markus-307-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Auf dem Hinweg entschieden wir uns für die östliche Route auf der F905 und F910. Diese Alternative versprach wohl schwierigeres Gelände, aber weniger tiefe Furten, als die F88, auf der wir am nächsten Tag zurück zum Myvatn poltern wollten.</p>
<p>Wir sollten mit unseren Erwartungen nicht enttäuscht werden. Die Landschaft war einfach großartigst, die Strecke richtig tough, aber trotzdem größtenteils gut fahrbar, und wir sahen den ganzen Tag kaum eine Menschenseele. Das Wetter war wohl etwas durchwachsen, aber für isländische Verhältnisse perfekt.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/018-Iceland-ernie-troelf-314.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/018-Iceland-ernie-troelf-314-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/040-Iceland-ernie-troelf-340.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2263" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/040-Iceland-ernie-troelf-340-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/041-Iceland-ernie-troelf-3431.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2279" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/041-Iceland-ernie-troelf-3431-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Unsere ersten „richtigen“ Wasserdurchfahrten bescherten uns viel Spaß und nasse Füße, aber nicht die geringsten Probleme.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/029-Iceland-ernie-troelf-318.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2254" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/029-Iceland-ernie-troelf-318-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/031-Iceland-ernie-troelf-344.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2255" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/031-Iceland-ernie-troelf-344-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/026-Iceland-ernie-troelf-322.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2256" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/026-Iceland-ernie-troelf-322-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Nur das letzte Stück durch den feinen, tiefen, tiefschwarzen Lavasand brachte uns dann doch noch etwas ins Schwitzen. Vor allem Markus hatte hier mit dem Gewicht der Maschine, Gepäck und Sozia zu kämpfen und machte sich hin und wieder mal lang.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/021-Iceland-ernie-troelf-328.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2257" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/021-Iceland-ernie-troelf-328-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/022-iceland-ernie-troelf.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2258" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/022-iceland-ernie-troelf-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Auch Micha erlaubte seiner DR sich zwischendrin mal kurz hinzulegen und auszuruhen. Ich dagegen blieb stur. Die XT musste durchackern oder im Stehen verschnaufen. Das quittierte mir die olle Zicke umgehend mit einem Schalthebel der nicht mehr hebelt.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/049-Iceland-ernie-troelf-330.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2259" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/049-Iceland-ernie-troelf-330-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Als ich auf die letzten Metern unfreiwillig im dritten Gang dahin zuckelte und der Weg keine Herausforderung mehr darstellte, wurde ich mir schlagartig der Kälte bewusst. Was mich wunderte, denn ich fuhr bereits seit mehreren stunden bei 5°C mit patschnassen Füßen durch die Gegend. Sollte ich nicht schon längst bibbern und schlottern? Aber es blieb eben einfach keine Zeit zum frieren. Zu eindrucksvoll war die Umgebung und die optischen Reize beanspruchten mein Hirn bis in die letzten Synapsen. Trotzdem hoffte ich, dass wir in Dreki, unserem Ziel unweit des Askja, noch einen Platz in einer warmen Hütte bekommen würden.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/041-Iceland-ernie-troelf-343.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2264" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/041-Iceland-ernie-troelf-343-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Fräulein Ranger war einigermaßen überrascht, dass zu der späten Jahreszeit noch ein paar Mopedfahrer vorbeikommen und wir wiederum waren angenehm überrascht, dass wir als einzige Gäste die riesige 50-Betten-Hütte beziehen konnten.<br />
Für diese Abgeschiedenheit und Ruhe vor Touristen nehme ich immer wieder gerne etwas Regen und Kälte in Kauf. Möchte nicht wissen wie es hier im Sommer, also im Juni, zugeht.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/042-Iceland-ernie-troelf-333.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2265" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/042-Iceland-ernie-troelf-333-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/043-Iceland-ernie-troelf-331.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2266" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/043-Iceland-ernie-troelf-331-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Während drinnen aus diversem Tütenzauber das Abendessen gebastelt wurde, fixte ich meinen Schalthebel so weit, dass ich es zumindest wieder mit angemessenem Fahrspaß in die Zivilisation schaffen würde. So stand einer extrem zufriedenen Nachtruhe nach dem Abendmahl nichts mehr im Wege. Razepü.</p>
<p>Fräulein Ranger hatte uns ausdrücklich verboten, Stiefel und Klamotten am Ofen zu trocknen. Am nächsten Morgen verpennt und verfroren in klitschnasse und eiskalte Stiefel steigen, war nicht so der Brüller, aber macht wach und es stand sowieso als erstes ein kleiner Fußmarsch zum Askja an. Dabei konnten die Sohlen wieder auf Betriebstemperatur kommen.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-marina-markus-313.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2267" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-marina-markus-313-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Der Askja gehört, neben Katla, Hekla und Grimsvötn, zu den vier gefährlichsten Vulkanen der Insel. Das Biest ist für die einige der heftigsten Eruptionen der Insel verantwortlich. Sogar Europa wurde dabei noch teilweise von einer Ascheschicht überzogen. Das Lavagestein, über das wir die Mopeds trieben, stammte vom letzten Ausbruch 1961.<br />
Bei einer der früheren Eruptionen stürzten große Teile des Vulkans ein und bildeten den mit 200m tiefsten See Islands.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/045-Iceland-marina-markus-312.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2268" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/045-Iceland-marina-markus-312-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><br />
Demnächst soll er wieder erwachen, der Askja, und dann wird mit dem heftigsten Ausbruch seit 150 Jahren gerechnet.<br />
Aber während unserem Besuch lies er sich davon noch nichts anmerken.<br />
Nur das Wetter zeigte uns mal wider seine Kreativität.<br />
Hatte ich gerade noch im T-Shirt schwitzend in die Sonne geblinzelt, sah ich nächsten Moment fassungslos dabei zu, wie die schwarze Lavalandschaft von einem weißen Hagelkornkleidchen überzogen wurde. Kaum hatte ich die Regenklamotten an, brauchte ich wieder die Sonnenbrille. Grrr. „Ihr scheiß infantilen Wettergötter! Hört endlich auf euch über mich lustig zu machen!“<br />
Sie gehorchten.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/046-Iceland-ernie-troelf-334.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2275" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/046-Iceland-ernie-troelf-334-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Die F88 zurück zum Myvatn war easy zu fahren und auch die Furten wurden den warnenden Hinweisen anderer Reisender nicht wirklich gerecht. Wir pflügten uns problemlos durch’s Wasser und flogen schneller über die Waschbrettpisten, als wir mit den Kisten auf der Autobahn je gefahren sind. Bis mein linker Fuß irgendwann wieder unvermittelt ins leere wippte. Schalthebel dritter Akt.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/027-Iceland-ernie-troelf-320.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2269" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/027-Iceland-ernie-troelf-320-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Den nächsten Tag wollte ich für die dringend notwendige XT-Pflege nutzen und danach vielleicht noch ohne Gepäck auf eine Sightseeing-Tour rund um den See aufbrechen.</p>
<p>Für mein Schalthebel-Problem benötigte ich letztendlich aber professionelle Hilfe, da auch alle weiteren Reparaturversuche mit unseren stark eingeschränkten Mitteln scheiterten. Wir machten uns also auf die Suche nach einem Schweissgerät und der Hebel wurde kurzerhand sehr nachhaltig mit der Welle verbunden. Gewiss keine elegante Lösung, aber dafür um so effektiver. Es folgte eine Rundfahrt um den See und ein Abstecher auf einen kleinen Geländepfad, auf dem wir in einer scheinbar kleinen Pfütze fast ersoffen wären. Was eine Gaudi!</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/015-Iceland-ernie-troelf-346.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2271" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/015-Iceland-ernie-troelf-346-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/013-Iceland-ernie-troelf-348.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2272" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/013-Iceland-ernie-troelf-348-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/014-Iceland-ernie-troelf-349.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2273" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/014-Iceland-ernie-troelf-349-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Irritiertes erwachen am nächsten Tag. Unsere Taktik, möglichst schnell das karge Hochplateu des Askja zu besuchen, so lange das Wetter noch mitspielt, stellte sich als sehr kluge Entscheidung heraus. Der mal wieder heftig blasende Wind wurde heute nämlich auch noch von so komischen weißen Flocken begleitet. Kaltes, glitschiges Zeug. Igitt.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/017-Iceland-marina-markus-318.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2274" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/017-Iceland-marina-markus-318-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
<p>Widerwillig stimmte ich den anderen zu, unter diesen Umständen einen Off-Tag einzulegen. Im Nachhinein war ich sehr froh darum. Das Wetter wurde im Laufe des Tages immer fieser und schließlich packten wir auch unsere unsere Zelte ein und gönnten uns wieder eine der Hütten auf dem Campingplatz, wo es sich mit Heizung, W-Lan, Pizza und Bier wunderbar aushalten lies.</p>
<p>Diese Entspannung kam uns am nächsten Tag zu gute. Tag 14 der Reise hatte es in sich. Fahrerisch, Wetterisch und am Ende auch stark Alkoholisch.</p>
<p>Doch dazu mehr im nächsten Teil…</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/023-Iceland-ernie-troelf-317.jpg" rel="shadowbox[post-2234];player=img;"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2276" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/023-Iceland-ernie-troelf-317-540x360.jpg" alt="" width="540" height="360" /></a></p>
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		<title>Mopeten in Island &#124; Teil2 &#8211; Ein Traum</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 13:39:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.troelf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Selten habe ich mich über den Anblick einer langen Schlange wartender Autos so sehr gefreut. Sie war in diesem Fall nämlich das sichere Zeichen für uns, dass wir es noch rechtzeitig geschafft hatten und die Fähre nicht im letzten Moment vor &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2201">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selten habe ich mich über den Anblick einer langen Schlange wartender Autos so sehr gefreut. Sie war in diesem Fall nämlich das sichere Zeichen für uns, dass wir es noch rechtzeitig geschafft hatten und die <a title="Smyrill Line" href="http://www.smyrilline.de/Default.aspx?ID=13403" target="_blank">Fähre</a> nicht im letzten Moment vor unseren Augen ablegen würde.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-09.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2203" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-09.jpg" alt="" width="476" height="318" /></a></p>
<p>Wir mogelten uns also an den wartenden Landis, Jeeps und Expeditionstrucks vorbei, bis wir ganz vorne auf eine Gruppe Motorräder stießen. Von einem “bunten Haufen” konnte hier aber nicht die Rede sein. Es standen fast nur neue 1200er BMWs beisammen, deren Besitzer uns ob unserer alten Kisten eher mitleidige Blicke zuwarfen.<br />
Während der GS-Klub tuschelte wie weit wir es mit Zelt und unseren zwei Alteisentöffs wohl schaffen würden, kam der ein oder andere XT-Bewunderer vom Landrover-Club zum Fachsimpeln rüber geschlendert und schon bald tuschelten wir unsererseits darüber, wie weit es die Dickschiff-Kapitäne mit Ihrem Übergepäck für’s Hotel wohl schaffen würden.<br />
Dieser kleine Wettstreit wurde später auf einer recht schwierigen Strecke in der Nähe des Askja eindeutig zu unseren Gunsten entschieden, als wir den beiden “Stänkerern” aus der BMW-Fraktion begegneten. Im Jeep sitzend, mit einem einheimischen Chauffeur hinterm Steuer.<span id="more-2201"></span></p>
<p><em><strong>“20 miles and $200.000 don’t make you a biker ”</strong></em></p>
<p>Letztendlich fanden wir auch neue Freunde unter den BMW-Fahrern, aber zuvor widmeten wir uns erst mal den beiden weiteren “Fremdmarken” vor der Fähre: da stand noch eine hoffnungslos überladene Suzuki GSX mit der die Isländerin Hrafnhildur und ihr Mann auf einer Tour durch Deutschland und Dänemark unterwegs waren und Michi, der auf seiner Varadero im Schnelldurchgang auf der Ringstraße die Insel umrunden wollte. Noch bevor ich mich überhaupt richtig vorstellen konnte, hatten Michi und Micha bereits ein erstaunlich ausgeklügeltes Zeitvertreibungskonzept für die nächsten 3,5 Tage auf See entwickelt: <a title="The Simpsons (youtube)" href="http://www.youtube.com/watch?v=6mTPL7_JKJU" target="_blank">Bier, Bier, Bier, Bett, Bett, Bett</a>.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-02.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2202" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-02.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Beim Verzurren der Mopeds im Bauch der <a title="MS Norröna (wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Norr%C3%B6na_(Schiff)" target="_blank">MS Norröna</a> viel mir dann noch ein Mopped mit meinem Heimatkennzeichen auf: eine GS1200 Triple Black, gefahren von Markus und Marina. Wir beschlossen später auf der Fähre uns für’s erste zusammen zu schließen, nachdem wir festgestellt hatten, dass wir gleich lange unterwegs sein werden, die selben Ziele haben und ein paar helfende Hände für die schwere BMW zumindest bei den Furten und Sandstrecken im Falle eines Falles sicher von Vorteil wären.</p>
<p>In den ersten 24Stunden auf See lernten wir in ausführlicher praktischer Darstellung was starkes<a title="Grafik &quot;Stampfen und Rollen&quot;" href="http://www.containerhandbuch.de/chb/stra/images/02_03/strauch_02_03_034.gif" rel="shadowbox[post-2201];player=img;" target="_blank"> Stampfen und Rollen</a> bei einem Schiff bedeutet. Das Unwetter, das uns die Anfahrt so erschwerte, verfolgte uns noch immer. Da ich mich glücklicherweise, entgegen meiner Befürchtung, als völlig unempfänglich gegenüber der Seekrankheit erwies, hatte ich durchaus meinen Spaß mit dem schwankendem Schiff. Allerdings gab es nicht viele die den Spaß mit mir teilten. Übrig blieben außer unserem kleinen Moppedstammtisch, nur noch ein paar RedBull-besoffene Kids und ein polnischer LKW-Fahrer. So hatten wir die meiste Zeit die Skybar ungestört für uns und der Barmann konnte sich als DJ austoben. – Glücklicherweise hatte er sogar einigermaßen Geschmack.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-04.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2204" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-04.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Betrieb herrschte eigentlich nur an der Rezeption, denn da gab es die Kotztüten und eine Notapotheke.<br />
Dort standen Sie, die Zombies. Keine Gesichtsfarbe, toter Blick, sabbernd und mit kraftlos ausgestreckten Armen umher wankend, murmelten sie undeutlich etwas von “Ahhh” und “Ohhh” und “Taaableteeen”. Die armen Geschöpfe wurden auf Schritt und Tritt in gebührendem Abstand von den SaugerSWAT-Agenten verfolgt. Diese grimmig dreinschauende Spezialeinheit von Frauen im grünen Putz- Kampfanzug war mit kleinen Spezial-Supersaugern aus der Weltraumforschung bewaffnet, welche die ungewollten Hinterlassenschaften der Zombies verschwinden ließen, noch bevor diese richtig Zeit hatten auf den Teppich klatschen. Ein sensationelles Schauspiel. Zumindest empfand ich das so, nach ein paar Bierchen.<br />
Ebenfalls sensationell unterhalten fühlte ich mich übrigens auch von der Dusche. Bei Sturm angetrunken Duschen zählt für mich ab jetzt zu den top Hochleistungs-Risiko-Sportarten.</p>
<p>Weitere Lehren der Seefahrt bei Sturm: Das Bier ist immer fest zu halten und eine verankerte Bank ist einem losem Plastikstuhl definitiv vorzuziehen.</p>
<p>Nach einem kurzem Zwischenstopp auf den Färöer Inseln freundete ich mich bei einem kleinen Fotorundgang nur langsam wieder mit dem festen Boden unter den Füßen an. Ich hätte hin und wieder schwören können, die Straße wankt.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-05.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2205" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-05.jpg" alt="Torshavn (Färoer Inseln)" width="595" height="397" /></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-07.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2206" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-07.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Am nächsten Morgen erreichten wir dann endlich das ersehnte Ziel: Iceland.<br />
Zunächst schipperten wir noch in einer dicken, kühlen Nebelhülle, als der Captian uns über Lautsprecher wissen lies, dass wir den Hafen ansteuern. Dann, peng, zeigten sich die ersten Klippen der Insel auf einen Schlag in schönster Pracht und unglaublicher Weise bei feinstem Sommerwetter. Noch keinen Millimeter die Stollenreifen auf der Insel bewegt, war ich mir doch schon in diesem Augenblick sicher, dass sich die Mühen der Anreise gelohnt haben.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-11.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2207" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-11.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-12.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2208" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-12.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-13.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2209" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-13.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Den ersten Tag wollten wir es locker angehen lassen. Nachdem wir von der Fähre runter waren und Michi verabschiedet hatten, machten wir ein paar Besorgungen, auch um meine bei der Anfahrt gebrochene Tankhalterung wieder herzurichten zu können, und verbrachten ansonsten einen äußerst entspannten Abend bei schönstem Wetter am Lagarfljót-See.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-16.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2210" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-16.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-17.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2211" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-17.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-20.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2212" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-20.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-21.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2217" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-21.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-22.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2218" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-22.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-24.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2219" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-24.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Auch am nächsten Morgen wurden wir wieder von fantastischen Wetter verwöhnt. Perfekt. So lasset die Tour beginnen! Wir nahmen vom Campingplatz aus die 931, unsere erste Schotterstraße, und fuhren eine Runde um den See Richtung Norden, über den grandiosen Hellisheidi-Pass.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-25.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2220" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-25.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-28.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2221" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-28.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-26.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2222" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-26.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Wir hatten das erste mal isländischen Schotter unter den Rädern, bestes Wetter und eine unbeschreibliche Aussicht. Beflügelt von so viel Hochgefühl wollte Micha dann auch gleich noch einen wirklich schwierigen Track zum Gipfel erklimmen. Er hat es wohl sehr schnell bereut, aber außer ein wenig Zeit, viel Schweiß und etwas Sprit forderte die Aktion keine nennenswerte Verluste.</p>
<p style="text-align: left">Durch schöne Landschaften mit vielen Fotostopps fuhren wir bis Porshofn, wo wir unseren ersten von ca. 100 isländischen N1-Tankstellen-Burgern schnabulierten.<br />
Da der Tag sich mittlerweile mit großen Schritten dem Ende näherte und wir noch bis Aisbyrgi zum Campingplatz wollten, trennten wir uns. Marcus und Marina heizten mit der BMW die Ringstraße entlang und Micha und ich nahmen den kürzeren Weg über eine astreine Endurostrecke.<br />
<a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-32.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2223" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-32.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Für die Fahrt zum <a title="Dettifoss (wikipedia)" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dettifoss" target="_blank">Dettifoss</a>-Wasserfall ließen wir am nächsten Morgen unser Gepäck auf dem Campingplatz zurück und konnten dadurch die Piste zum leistungsstärksten Wasserfall Europas umso mehr genießen und nicht selten hingen bei kleinen Sprüngen auf dieser Buckel-Strecke auch beide Räder in der Luft.</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-34.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2224" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-34.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-35.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2225" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-35.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-33.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2226" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-33.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-30.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2227" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-30.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p>Nachdem wir unser Gepäck vom Campingplatz aufgesammelt hatten ging die Fahrt weiter nach Husavík wo wir uns etwas außerhalb der “Stadt” unsere nächste Bleibe aussuchten. Den Campingplatz <a title="Camping Heidarbaer " href="http://www.randburg.com/is/heidarb/heidarb_ge.asp" target="_blank">Heidabaer</a>. Nachdem wir gelernt hatten, dass man sich in Island überall vor betreten des Hauses die Schuhe auszieht, war der Besitzer auch nicht mehr ganz so grimmig zu uns und wir kamen nach diesem spitzen Motorradtag noch in den Genuss auf eiskaltes Bier im heißen Hotpot. Ein Traum!</p>
<p style="text-align: center"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-36.jpg" rel="shadowbox[post-2201];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2228" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2012/01/Iceland-ernie-troelf-36.jpg" alt="" width="595" height="397" /></a></p>
<p><strong>Demnächst in Teil3: Wale, Moonshine und Nordlichter.</strong></p>
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		<title>Mopeten in Island &#124; Teil1 &#8211; Anfahrtskrimi</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 19:43:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.troelf</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Ernie Trölf]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Shoei Qwest]]></category>
		<category><![CDATA[XT500]]></category>

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		<description><![CDATA[Für Island hatten wir all diese kleinen Wetter- und Material-Problemchen einkalkuliert und waren darauf vorbereitet, aber jetzt wollten wir doch nur mal schnell lächerliche 1000km zurücklegen um eine Fähre zu erreichen, die nur einmal die Woche ablegt. <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2187">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Irgendwann im letzten Jahr verabredete <a href="http://www.ernie-troelf.de/">ich</a> mich aus dem Gespräch heraus über Twitter mit einem Typen Namens @<a href="http://kutze.wordpress.com/">Kutze21</a> unbekannter weise zu einer „großen Tour“.<br />
Island versprach Abenteuer, Offroad, und geniale Langschaften. So sollte es sein&#8230;</p>
<p>Für die Tour schusterte sich Micha aus diversen Internetauktionen eine DR350 zusammen und ich tauschte meine alte Ténéré gegen eine noch ältere, aber leichtere, wartungsfreundlichere, schönere XT500 (Bj.77).</p>
<p>Für Island rechneten wir damit, aufgrund schlechten Wetters oder Pannen improvisieren zu müssen. Wer konnte Ahnen, dass schon die Anfahrt zur Fähre in ein handfestes Abenteuer ausartet&#8230;<br />
Abfahrt war am 25.08.2011 in Friedberg, nachdem ich am Abend zuvor bis spät in die Nacht den nach nur 50km Testfahrt gebrochenen Gepäckträger wieder zusammengeflickt hatte und versucht hatte das Gepäck so gut wie möglich auf ein für die kleine XT erträgliches Gewicht zu reduzieren.</p>
<p>Die 50km zum Treffpunkt mit Micha stimmten mich trotz großer Vorfreude auf die kommenden Wochen nicht gerade glücklich. Die XT fuhr sich wie ein Sack Nüsse. Schräglagen waren so gut wie nicht möglich und schon bei 70km/h schaukelte sich das Moped unangenehm auf. Also entschloss ich mich die letzte Gelegenheit zu nutzen um das Gepäck nochmals zu reduzieren. Was dabei raus gekommen ist, hat <a href="http://abgeschweift.de/">Alexander</a>, unser Abschiedsinspektor, filmisch festgehalten:<br />
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2187"><em>Click here to view the embedded video.</em></a></p></p>
<p>Mit drei Stunden Verspätung ging es dann endlich los. Micha kämpfte bei leichtem Nieselregen mit seinen arg grobstolligen Reifen, die auf Asphalt nicht wirklich viel Grip versprachen und ich hatte nach wie vor meinen Spaß mit meinem störrischen Esel, der sich sonderbarer weise auch mit 500g weniger Gepäcklast nicht merklich besser fuhr.<br />
Aber die Vorfreude auf Island überlagerte die Bedenken und Enttäuschung des Fahrverhaltens unserer Motorräder und so zogen wir über Land Richtung Norden. Der Plan war, nach einem kurzen Besuch des Bloggerkollegen <a href="http://griesgram999.posterous.com/">Griesgram999</a>, gegen Abend in der Nähe von Kiel bei einem Freund von meinem Reisekollegen ein Nachtlager aufzuschlagen und am nächsten Morgen die restlichen 500 der insgesamt 1100km zur Fähre nach Dänemark zu bewältigen.</p>
<p>Irgendwo bei Lich verfuhren wir uns und landeten überraschend auf einem Waldweg. Mein GPS zeigte an, dass die Richtung stimmte und wir nach ein paar hundert Metern wieder auf die Straße stoßen müssten. Also beschlossen wir unseren Stollenreifen eine kleine Pause vom Asphalt zu gönnen und illegaler weise ein wenig über matschigen Waldboden rollen zu lassen.<br />
Als Bonus bekamen wir ein paar umgestürzte Bäume vor die Nase. Hurra! Die erste Offroad-Einlage sollte uns also vier Tage früher als erwartet begrüßen. Nun denn, ab durch die Mitte, über Stock und Stein und durchs Gebüsch. Das machte nicht nur tierisch Laune, es ging mit dem ganzen Gepäck auch viel besser als befürchtet.<br />
<a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/12/6393998391_15bf2f4dbd.jpg" rel="shadowbox[post-2187];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2188" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/12/6393998391_15bf2f4dbd.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a> Glücklicherweise war nach überstandener Trialeinlage die Schranke zur Straße, die wir nicht hätten umfahren können, nicht abgeschlossen und so konnte nach der kleinen Abwechslung die Tour wieder ihren geplanten weg gehen.</p>
<p style="text-align: left;">Ermutigt von dieser erfolgreichen Abkürzung ignorierten wir in Folge auch die ein oder andere Baustellen-bedingte Umleitung. Sehr zum Missfallen der Bauarbeiter, aber mit überraschender Unterstützung einiger Anwohner.  &#8211; Ist nun auch wirklich nichts dabei ein paar Meter Schotter zu fahren wo maximal zwei demotivierte Warnwestenträger planlos mit einem Metermaß hantieren, oder?</p>
<p style="text-align: left;">Nach dem kurzen Besuch unseres griesgrämigen Freundes in der Provinz war es dann an der Zeit etwas Strecke zu machen und wir quälten uns auf die Autobahn. Mit zwei alten Kisten, die es nur auf 80 Sachen bringen, nicht wirklich ein Spaß, aber man kommt voran. &#8211; Es sei denn, ein Schlauch fühlt sich unter nicht mehr wohl, unter seiner Reifenhaut, und lässt völlig überraschend seinen luftigen Inhalt weichen. Die Sau!</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/12/6393995969_1b1db8e01a.jpg" rel="shadowbox[post-2187];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2190" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/12/6393995969_1b1db8e01a.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a><em> Auf Plattfüße waren wir gut vorbereitet, wenn auch etwas überrascht,<br />
dass uns diese Aufgabe schon auf der Good Old German Autobahn erwartet.</em></p>
<p style="text-align: left;">Kurz nach dem Schlauchwechsel zerbröselte mir eine Halterung meines mächtigen 30l-Tanks und Micha hatte zu allem Überfluss erst viel zu wenig, und dann viel zu viel Öl in seiner DR. So rannte uns die Zeit langsam davon.</p>
<p>Von nun an blieben wir aber, abgesehen von einer handvoll kaputter Rücklichtbirnen bei meiner XT, von weiteren Pannen verschont.<br />
Dafür machte uns das Wetter zu schaffen. Sommer, Sonne, Sonnenschein verwandelten sich nämlich in Sturm, Gewitter, Unwetter. Und zwar so heftig, dass wir vom Wind quer über die Straße geweht wurden, während rechts und links die Blitze einschlugen und wir vor lauter Regen nichts mehr sahen.</p>
<p>So kam es, dass ich mich zum ersten Mal Schutz suchend unter einer Brücke verkroch und hoffte, dass es schnell vorbei geht. Aber der Sturm pfiff uns noch eine ganze Weile um die Ohren. Um die restliche Tour nicht ohne Kopfschutz zurücklegen zu müssen, war spontan sogar noch einer kurzer Sprint von Nöten. Der Shoei Qwest war nämlich mal eben dezent vom Moped geblasen worden und flog munter durch die Luft.</p>
<p style="text-align: center;"><em><strong>Für Island hatten wir all diese kleinen Wetter- und Material-Problemchen einkalkuliert und waren darauf vorbereitet, aber jetzt wollten wir doch nur mal schnell lächerliche 1000km zurücklegen um eine Fähre zu erreichen, die nur einmal die Woche ablegt.</strong></em></p>
<p style="text-align: left;">Unter diesen Umständen wurde die Zeit langsam bedenklich knapp. Als wir uns endlich wieder auf die Straße trauten, kamen wir nicht sehr weit und das Spielchen ging wieder von vorne los. Wieder unfahrbares Unwetter, wieder warten. Wir versuchten uns so gut es ging durch das Unwetter zu kämpfen, aber mittlerweile war es längst dunkel und nach fast 24 Stunden on the Road siegte die Müdigkeit. Ich erwischte mich einige male dabei wie mir die Augen zu fielen und Micha ging es nicht anders. So entschlossen wir uns notgedrungen die nächste Gewitterphase für ein kleines Nickerchen in einer Bushaltestelle zu nutzen. Ist ja nicht so, dass wir uns kein Hotel hätten leisten können, aber rein rechnerisch blieben uns höchstens ein, zwei Stunden Ruhezeit um überhaupt noch eine Chance zu haben die Fähre rechtzeitig erreichen. &#8211; Vorausgesetzt das Wetter würde besser.</p>
<p>Unglaublich was so ein kleines Nickerchen, selbst in Regenklamotten auf kaltem, nassem Asphalt, bewirken kann.<br />
Mit neuem Elan und einem extra großen Kaffee an der nächsten Tanke, ging es in den finalen Kampf gegen die Zeit.<br />
Unser &#8220;Plan B&#8221; sah vor, die Fähre eine Woche später zu buchen und so lange durch Dänemark zu cruisen. Aber daran wollte keiner von uns denken. Wir wollten nach Island. Und zwar jetzt! Nicht erst in einer Woche.</p>
<p>Als der Verbrauch von Red Bull pro 100km den des Benzins deutlich überstieg, wurde es endlich hell und wir passierten die Grenze zu Dänemark. Das gab uns nochmal neuen Schwung.<br />
Wir blieben wohl auch weiterhin nicht trocken, aber von nun an lief es so, wie es von Anfang an hätte laufen sollen. Wir brauchten zum Schluss wohl mindestens alle 50km eine kleine Pause um die Glieder kurz zu strecken und die verbrauchte Energiegetränke abzulassen (Red Bull raus –  Red Bull rein, ein Teufelskreis), aber wir schafften es schlussendlich tatsächlich mit der berühmten akademischen Viertelstunde Verspätung zur Fähre. Halleluja! Das war knapp.</p>
<p><a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/12/6390433459_0e6d70c197.jpg" rel="shadowbox[post-2187];player=img;"><img class="aligncenter size-full wp-image-2192" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/12/6390433459_0e6d70c197.jpg" alt="" width="500" height="333" /></a></p>
<p>Demnächst in Teil 2:<br />
Sturm und Stammtisch auf hoher See &amp; Vier gewinnt: Sommer in Island</p>
<p style="text-align: left;">Das Fotoalbum zur Tour ist übrigens schon komplett auf Flickr zu betrachten: <a href="http://www.flickr.com/photos/ernie-troelf/sets/72157627902883019/" target="_blank">http://www.flickr.com/photos/ernie-troelf/sets/72157627902883019/</a></p>
<p style="text-align: left;">Grüße<br />
@ErnieTroelf</p>
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		<title>Seidenstrassentour: Türkmenistan-Iran</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 13:44:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.gkatzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[An der usbekisch-turkmenischen Grenze ging dann es dann zumindest auf usbekischer Seite doch recht zügig voran. Das Problem mit den zwei Reisepassnummern in unserer Zollerklärung störte hier niemanden. Nach der üblichen Rennerei von A nach B und wieder zurück nach &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2152">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left">An der usbekisch-turkmenischen Grenze ging dann es dann zumindest auf usbekischer Seite doch recht zügig voran. Das Problem mit den zwei Reisepassnummern in unserer Zollerklärung störte hier niemanden. Nach der üblichen Rennerei von A nach B und wieder zurück nach A, da man uns mal wieder vergessen hatte Dokument X zu beantragen, ging es dann nach weiter. Georg wurde kurzerhand noch persönlich verzollt (Stempel auf Unterarme). Richtung Türkmenistan fuhren wir noch 500m durch Niemandsland und dann trafen wir schon auf eine ganze Gruppe an Zigarettenhändlern (in Türkmenistan kosten diese 10x mehr als in Usbekistan). Wir wurden vorbei gelotst und dann ging die Papierschlacht los. Es mußte eine Banksteuer, Benzinsteuer, Strassensteuer und Kfz-Steuer entrichtet werden und das Doppelte an Dokumenten und Dreifache an Stempeln bezahlt/ eingeholt werden. Auch wurde unsere Route durch dieses Land genau auf einem Dokument eingezeichnet. Wir haben ja eh nur 5 Tage Transit! Trotzdem ging es erstaunlich schnell und die Beamten waren äußerst hilfsbereit. Das hatten wir so nicht erwartet.<a rel="attachment wp-att-2153" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2153"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2153" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/28LiterFuer4Euro-540x303.jpg" alt="billiges Benzin" width="540" height="303" /></a>Wir fuhren dann noch über den Amu Darja bis in die Abendstunden nach Turkmenabad. Um diesen großen Strom herum ist es auch noch halbwegs grün. Doch als wir das Lichtermeer von Turkmenabad verließen und tankten (für 4 Euro bekamen wir 28.5 L Benzin) begann die Wüste. Wir zelteten am Strasserand inmitten des Sandmeeres.<a rel="attachment wp-att-2154" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2154"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2154" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/OnTheRoad01-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a>Durch diese Landschaft fuhern wir mehrere Tage und trafen außer <a title="Auf nach Neuseeland" href="http://www.thataway.de/" target="_blank">Ina &amp; Chris </a>mit ihrer Triumph Tiger auf dem Weg nach Neuseeland nur Dromedare und Wüstenechsen. Hier und da eine kleine Ortschaft sowie ein paar Baumwollfelder,  mehr war aber nicht zusehen. Die Strassenbeschilderung war wieder katastrophal, es gab sogut wie gar keine Schilder. Lediglich im letzten Moment war dann irgendwo Eines zu entdecken.<a rel="attachment wp-att-2155" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2155"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2155" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/WuestenEchseGross-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a><a rel="attachment wp-att-2159" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2159"></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2159" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2159"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2159" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/Drommedare02-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a><a rel="attachment wp-att-2160" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2160"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2160" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/RoutenplanungErlebnisaustausch1-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a></p>
<p>Wir fuhren dann in die nächst größere Stadt nach Mary, aßen dort ein wenig und weiter gings nach Merv. Eines der, wenn nicht das highlight in Türkmenistan. Früher wurde diese Stadt mit Bagdad oder Istanbul verglichen, jedoch nachdem Dschingis Khan ganz Zentralasien zurück in die Steinzeit geworfen hatte (Ausnahmen sahen wir in Usbekistan &#8211; Buchara, Samarkand) ist da nicht mehr viel zu sehen. Wir fuhren mit den MZ an den Ruinen vorbei und bekamen so einen ganz guten Eindruck von der Größe des Areals.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2161" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2161"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2161" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/Merv04-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a><a rel="attachment wp-att-2162" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2162"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2162" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/Mary04-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a>Nun weiter nach Aschgabat, der Metropole in Türkmenistan. wir fuhren lange entlang des Elbrusgebirges. Das war schon ein bewegender Moment, als wir nach über einem Monat wieder Berge emporsteigen sahen direkt aus dem Wüstendunst. Diese Bergkette bildet die natürliche Barriere zum Iran. Aschgabat ist ein wahre Mamorstadt und passt so gar nicht zum Rest des Landes. Hier ist alles sehr ordentlich und sauber, dazu sprudelt Wasser aus etlichen Springbrunnen. Wir versorgten uns mit Dollar, denn im Iran kommt aufgrund es Embargos nicht an Geld (kein Maestro, Master, Visa o. ä.). Danke für den Hinweis an Ina &amp; Chris. Da die Grenze zum Iran auch schon geschlossen war, zelteten wir noch eine Nacht in der Peripherie von Aschgabat und genossen das Lichterschauspiel in der Nacht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2163" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2163"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2163" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/SonnenuntergangIranGrenze-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a><a rel="attachment wp-att-2164" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2164"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2164" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/ShoeiInWueste-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a><a rel="attachment wp-att-2165" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2165"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2165" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/OnTheRoad02-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a>Am darauffolgenden Tag fuhren wir aus Aschgabat heraus und zur Grenze. Die Grenze liegt ziemlich hoch mitten im Gebirge und es ist eine wunderbare Motorradstrecke durch das Niemandsland im Elbrusgebirge. Die Formalitäten gingen den Umständen entsprechend schnell von Statten, es war gerade Mittagspause &#8211; super! Im Iran waren sie nicht weniger zügig, lediglich unsere MZ&#8217;s sollten nicht so schnell ins Land, diese wurden einfach vergessen. Nachdem wir dann die nötigen Stellen von unserer Absicht mit dem Motorrad einzureisen informiert hatten, wurden die Carnet de Passage gezückt, was die Zöllner sehr freute. Sie sehen dieses Dokument von Touristen eigentlich nie. Ab ging es auf wunderbaren Strassen mit 1A Beschilderung (sogar zweisprachig &#8211; Fars(i)/ Englisch) zügig voran. 1. Ziel war Maschad, die 2 größte Stadt des Iran und das religiöse Zentrum. Die Menschen im Iran sind wunderbar, sehr interessiert und äußerst hilfsbereit. Auch merkt man sofort, daß hier Russland endgültig zuende ist. Keine kommunistischen Überbleibsel auch Russisch ist hier nur Wenigen bekannt, dazu kommt die steigende Bereitschaft Englisch zu sprechen. Das Essen ist vorzüglich, beste Früchte, 1A FastFood. Klasse!</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-2166" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/Ashgabat02-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-2167" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/Ashgabat08-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /><img class="aligncenter size-medium wp-image-2168" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/ElbrusgebirgeManu-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></p>
<div><a rel="attachment wp-att-2169" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2169"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2169" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/WillkommenIran01-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a><br />
In Maschad war gerade der Todestag des Imam Reza von daher trafen wir auf eine ganze Reihe von Pilgern in der Stadt. Wir schlenderten durch diese angenehme Großstadt mit ihren unzähligen Geschäften und Basaren. Auch trafen wir wieder richtig viele Motorradfahrer (125ccm bis 250ccm).</div>
<div>Ein kleine Panne gesellte sich einmal wieder dazu. Die Motorräder standen während unseres Aufenthaltes in Maschad in einem Nachbarhof des Gästehauses (Vali Non-smoking Homestay &#8220;Trotzdem wurde geraucht <img src='http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> ) als uns die Nachricht ereilte, daß eine der ES Bezin verlöre. Als wir uns dies anguckten waren gut und gerne 6 Liter ausgelaufen. Schuld war eine ausgehärtete Benzinhahndichtung. Wir begaben uns also zu Fuß auf Suche nach Ersatz und erstanden 2 h später einen komplett neuen Benzinhahn (nicht original, aber passend) für umgerechnet 5 Euro. Fairer Preis. im Iran bekommt man wieder alles! Ausgezeichnet. Wir blieben noch bis in die Abendstunden und dann fuhren wir hinaus zu unsrem neuen Ziel: der Wüstenstadt Yazd (Jassd).<br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-2171" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/Maschhad-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></div>
<div><a rel="attachment wp-att-2174" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2174"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2174" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/P10908451-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a><a rel="attachment wp-att-2175" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2175"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2175" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/P1090858-540x303.jpg" alt="" width="540" height="303" /></a>Nun hieß es mehrer Tage durch die Wüste zufahren. Diese Wüste nennt sich Dasht-e-Lut und gehört zu einer der lebensfeindlichsten Steinwüsten der Erde. Mal gucken, wie unsere alten MZ ES mit der Hitze klar kommen. Die Strassen waren nach wie vor hervorragend genauso wie die Beschilderung. Die Temperaturen sind trotz ihrer Höhe erträglich, da es extrem trocken ist. Man merkt dies an den aufspringenden Lippen währen der Fahrt. Gut das wir unsere Helme hatten, diese haben einen hervorragenden Schutz geboten und auch bei Temperaturen von über 40 Grad haben wir zumindest während der Fahrt nicht geschwitzt. Anstrengender war es mit Helm die Motorräder anzuschieben. Da sollte das Visier offen bleiben, sonst kommt es einem so vor als müsse man ersticken. Fährt man dann aber so merkt man die &#8220;kühlende&#8221; Luft durch die oberen Kanäle auf den Kopf strömen. Sehr angenehm. Die iranischen Wüsten sind wunderschön! Man kann etliche Kilometer weit gucken und sieht beeindrucke Gebirgsmassive als auch sehr weite Ebenen und Täler vor sich liegen. Eine wunderbare Motorradstrecke. Tankstellen kommen so alle 50 Kilometer, meisten kann man in den kleinen Orten auch gut essen und Wasser holen. Probleme mit der Technik bekamen wir nur durch geplatzte Schläuche bei Georg. Leider wurde da auch gleich der Mantel mit verletzt, so dass er wieder Strassenreifen aufziehen musste.</div>
<div><a rel="attachment wp-att-2176" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2176"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2176" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/P1090870-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a><a rel="attachment wp-att-2177" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2177"><img class="aligncenter size-medium wp-image-2177" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/P1090887-540x303.jpg" alt="Reifenpanne" width="540" height="303" /></a>Wir zelteten meisten ein paar hundert Meter abseits der Strasse. Die Sonne geht schon recht früh unter (gegen 18 Uhr wird es dunkel), so dass wir bis dahin uns mit Proviant versorgten und das Zelt aufbauten. Am nächsten Morgen nutzten wir die kühlen Stunden indem wir früh (so gegen 6) aufstanden und nach einem Frühstück die Motorräder sattelten.</div>
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<div id="attachment_2178" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2178" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2178"><img class="size-medium wp-image-2178" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/P1090902-540x303.jpg" alt="Iranische Wüste" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Iranische Wüste</p></div>
<div id="attachment_2179" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2179" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2179"><img class="size-medium wp-image-2179" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/P1090928-540x303.jpg" alt="Wüstenimpressionen" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Wüstenimpressionen</p></div>
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<div>Was noch weiter so alles passierte und wohin wir fuhren seht ihr im nächsten Blog oder auf unserer Webseite.</div>
<div style="text-align: center">Es grüßen die Vollschwingen-Nomaden Emanuel &amp; Georg</div>
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		<title>QWEST in Sumatra</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Nov 2011 20:18:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Claudio</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Abenteuer]]></category>
		<category><![CDATA[Indonesien]]></category>
		<category><![CDATA[Motorrad]]></category>
		<category><![CDATA[Qwest]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>
		<category><![CDATA[Shoei]]></category>
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		<description><![CDATA[Letzten Monat habe ich eine Dienstreise gemacht &#8211; nach Sumatra. Auf dieser indonesischen Insel war ich hauptsächlich mit Bussen und Autos unterwegs und habe verschiedene Kirchengemeinden besucht. Doch es stand auch eine Bergregion auf dem Reiseplan, den man nur mit &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2135">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
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<p><a rel="attachment wp-att-2136" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2136"><img src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/DSC_0848-540x359.jpg" alt="Dienstreise " width="540" height="359" /></a></p>
<p>Letzten Monat habe ich eine Dienstreise gemacht &#8211; nach Sumatra. Auf dieser indonesischen Insel war ich hauptsächlich mit Bussen und Autos unterwegs und habe verschiedene Kirchengemeinden besucht. Doch es stand auch eine Bergregion auf dem Reiseplan, den man nur mit dem Motorrad erreichen kann. Dorthin gibt es keine Strasse, nur schlecht befestigte Pisten.<img src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><img src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-includes/js/tinymce/plugins/wordpress/img/trans.gif" alt="" /><span id="more-2135"></span></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2137" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2137"></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2137" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2137"><img src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/DSC_0757-540x359.jpg" alt="Strassenverkehr in Sumatra Indonesien" width="540" height="359" /></a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2137" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2137"></a>Die Gelegenheit wollte ich mir nicht entgehen lassen. Nach langer Diskussion (&#8220;Ja, die Strassen sind hier anders als in Deutschland, ich kann aber trotzdem  offroad fahren&#8230;&#8221;) bekam ich mir eine kleine 125er Honda geliehen, wie sie hier fast alle fahren. Gut, dass ich zufällig auch den Shoei Qwest dabei hatte.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2138" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2138"><img src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/DSC_0812-540x359.jpg" alt="über die Berge in Sumatra" width="540" height="359" /></a></p>
<p>So konnte ich zusammen mit einer Kollegin Sumatra auf zwei Rädern erkunden. Ein tolles Erlebnis. Mehr als 125 Kubik braucht hier sowieso keiner, die Strassen und vor allem der Fahrstil der sonst sehr netten Indonesier lässt selten eine Geschwindigkeit über 60 km/h zu. Auf einspurigen Strassen überholen wir entweder überladene Mopeds oder LKW, wenn wir nicht dem Gegenverkehr ausweichen, der ebenfalls überholt, wann immer es möglich ist. Sumatra, dieses faszinierende Land und seine Leute sind auf jeden Fall auch einen privaten Besuch wert.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2139" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2139"><img src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/11/DSC_0839-540x358.jpg" alt="der Qwest in Sumatra" width="540" height="358" /></a></p>
</div>
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		<title>Seidenstrassentour: Turkmenistan</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 09:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.gkatzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MZ ES]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstrasse]]></category>
		<category><![CDATA[Shoei Qwest]]></category>
		<category><![CDATA[Turkmenistan]]></category>
		<category><![CDATA[Vollschwingen-Nomaden]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir verließen nach 5 Tagen das herrliche Buchara in Richtung Usbekisch-Turkmenischer Grenze. An der Grenze stellten wir uns schon auf Schlimmstes ein, denn aus diversen Foren hatten wir von mörderischen Einreise-prozeduren gehört, die 10 Stunden dauern und horrende Dollarsummen von Einem gefordert &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2108">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir verließen nach 5 Tagen das herrliche Buchara in Richtung Usbekisch-Turkmenischer Grenze.</p>
<div id="attachment_2109" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-2109" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2109"><img class="size-medium wp-image-2109" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/SHOEI_Buchara02-450x800.jpg" alt="Mit SHOEI in Buchara" width="450" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">Mit SHOEI in Buchara</p></div>
<p>An der Grenze stellten wir uns schon auf Schlimmstes ein, denn aus diversen Foren hatten wir von mörderischen Einreise-prozeduren gehört, die 10 Stunden dauern und horrende Dollarsummen von Einem gefordert werden. Weiterhin hatten wir ja noch das Schlamassel mit den zwei Reisepässen und den vertauschten Nummern, so dass wir auch auf usbekischer Seite etwas Zeitverlust fürchteten.</p>
<div id="attachment_2110" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2110" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2110"><img class="size-medium wp-image-2110" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/GrenzeUsbekistan02-540x303.jpg" alt="an der usbekisch-turkmenischen Grenz" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">an der usbekisch-turkmenischen Grenz</p></div>
<p>An der usbekischen Grenze selbst, ging es dann eigentlich ganz zügig und keiner bemerkte, dass unsre Reisepassnummer nicht mit den auf den Dokumenten überein stimmte. Aus Spaß hat man mich dann gleich mit verzollt, indem ich einen usbekischen Stempel auf den Arm bekommen habe. Dann weiter zu turkmenischen Grenze. Dort waren die Grenzer auch sehr ernst (zumindest am Anfang). An denn Myriaden von keifenden Us-, Türk- oder weiß der Geier was -menen drängelten wir uns elegant vorbei und bekamen eine Art VIP Behandlung. Entgegen der Aussagen des Reiseführers und -foren mussten wir keine 150$ pro Nase abtreten, sondern lediglich 70$. Wir sammelten Stempel und tonnenweise Formulare für uns und die Maschinen und nach 1,5h waren wir drin.</p>
<div id="attachment_2111" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2111" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2111"><img class="size-medium wp-image-2111" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/WillkommenTurkmenistan-540x303.jpg" alt="Willkommen in Turkmenistan" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Willkommen in Turkmenistan</p></div>
<p><span id="more-2108"></span>Nach 20 km kam dann eine Art Zollstation für eine Brücke. Jeder von uns sollte 15$ bezahlen. Weiterhin mussten wir auch noch 2h auf irgendeinen Typen mit Formularen warten. In der Zwischen-zeit machte ich mich daran den Preis der Einheimischen zu ermitteln, den diese an einem kleinen Häuschen entrichteten. Diese bezahlten nur 1 Manat, was ca. 20 Cent sind und wir sollten 15 Dollar zahlen – klar dass wir da Krawall machen mussten. Der Streit ging also los. Leider ging er nicht zu unseren Gunsten aus, denn als wir pokerten, dass wir zurück nach Usbekistan fahren müssten um Geld zu holen, fingen die Zöllner an unser heiliges Dokument, in dem unsre Route durch Turkmenistan eingezeichnet war zu beschriften und damit unsre Fahrt zu beenden. Also zahlten wir mit Gnatz das Geld und zeigten noch mal gehörig den Grenzern unseren Unmut über die örtlichen Abzockmethoden.</p>
<div id="attachment_2112" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2112" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2112"><img class="size-medium wp-image-2112" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/NervigeBruecke02-540x303.jpg" alt="Abzocke an der Polizeistation" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Abzocke an der Polizeistation</p></div>
<p>Wir fuhren dann im Dunkeln durch Türkmenabat und merkten, dass es in diesem Land wirklich überhaupt keine Straßennamen oder Hinweisschilder gibt. Gott sei Dank wissen das auch die Einheimischen, die uns sofort durch die Stadt lotsten. An elektrischem Strom scheint es den Turkmenen nicht zu mangeln, denn die Stadt ist beleuchtet wie ein Christbaum. Auch an Fotos vom Präsidenten an diversen Häusern hat man weiß Gott nicht gespart. Das Witzige an der Sache ist, das der Präsident immer gleich guckt. Wir sahen dann im Hellen, dass immer das selbe Gesicht in diverse Uniformen wohl mit Paint rein gefriggelt wurden. Also Präsident am Schreibtisch, beim Angeln, in Gefechtsstellung und so weiter&#8230;Unsere Laune sank aber immer weiter, denn die Roadtax von 27 Dollar, die wir zahlen mussten, werden wohl nicht in die Strassen gesteckt, sondern eher in Fotos des Präsidenten.</p>
<div id="attachment_2119" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2119" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2119"><img class="size-medium wp-image-2119" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/OnTheRoadToMerv-540x303.jpg" alt="Durch die Wüste Turkmenistans" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Durch die Wüste Turkmenistans</p></div>
<div id="attachment_2114" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2114" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2114"><img class="size-medium wp-image-2114" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/RoutenplanungErlebnisaustausch-540x303.jpg" alt="Treffen mit Berlinern im NIrgendwo" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Treffen mit Berlinern im NIrgendwo</p></div>
<p>So ging es dann durch die Wüste &#8211; nach 20km kam uns ein Motorrad entgegen, was mit großen Koffern bestückt anhielt. Es waren Ina und Chris aus Deutschland mit ihrer Triumpf. Klar dass wir erst mal eine ganze Weile in der Wüste Small-Talk hielten. Schade, dass beide nicht unsere Richtung fuhren, denn es hätte sicher Spaß gemacht ein paar Tage mit Ihnen zu reisen. Aber wir bekamen sehr wertvolle Hinweise, u.a. dass es für Ausländer keine Möglichkeit gibt im Iran an Geld zu kommen. Also werden wir uns in Aschgabat bei einer speziellen Bank mit Dollar eindecken müssen. Vielen Dank noch mal euch beiden!</p>
<div id="attachment_2113" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2113" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2113"><img class="size-medium wp-image-2113" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/28LiterFuer4Euro-540x303.jpg" alt="Tanken in Turkmenistan; 28l für 4 Euro" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Tanken in Turkmenistan; 28l für 4 Euro</p></div>
<p>Naja nach einem Imbiss machten wir uns los, eine Tankstelle zu finden. Und wir wurden fündig! Die Zeit, wo es nur 80 Oktan zu tanken gab war ab sofort vorbei! Und jetzt kommt dass, was wohl jeden Kraftfahrer die Freude ins Gesicht treibt: 28l feinstes 92er (das Lieblingsessen unserer MZ) für sage und schreibe 4 Euro!!! Turkmenistan war auf einmal sehr sympathisch und es stellte sich etwas Wehmut ein, dass wir nur 800km in diesem Land fahren werden!</p>
<div id="attachment_2118" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2118" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2118"><img class="size-medium wp-image-2118" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ZeltenWueste01-540x303.jpg" alt="Zelten in der Wüste" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Zelten in der Wüste</p></div>
<p>Wir suchten uns also einem Zeltplatz im Dunkeln. Den findet man am schnellsten neben der Strasse, denn dort fängt bereits die Wüste an. Es kamen dann noch schnell ein paar Polizisten vorbei, die uns vor Schlangen warnten. Am nächsten Morgen bemerkten wir, dass wir 20m neben einer toten Kuh zelteten, die den Heimweg nicht mehr geschafft hatte und unseren lieblichen Fußduft um eine andere süßliche Note bereicherte.</p>
<div id="attachment_2116" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2116" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2116"><img class="size-medium wp-image-2116" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ShoeiInWueste-540x303.jpg" alt="Auf dem Weg nach MERV" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg nach MERV</p></div>
<p>Weiter ging dann die Reise vorbei an Erdmännchen, welche über die Strasse düsten, in Richtung Merv. Es war mal wieder ein Graus, von den Einheimischen zu erfahren, wo man denn lang müsse, um diese (fast einzige) Sehenswürdigkeit in diesem Lande zu sehen.</p>
<div id="attachment_2120" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2120" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2120"><img class="size-medium wp-image-2120" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Merv01-540x303.jpg" alt="Ruinen Merv" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Ruinen Merv</p></div>
<p>Also mit den Motorrädern rein ins Gelände &#8211; Eintritt mussten wir komischerweise nicht zahlen, da kein Mensch da war, dem wir etwas hätten geben können. Von Merv, einem ehemaligem Zentrum, das mit Byzanz, Bagdad, Damaskus usw. auf einer Ebene stand bis (wie immer) Dschingis Khan mal wieder alles Platt gemacht hat, war leider nicht mehr wirklich viel zu sehen. Ein paar Mauerreste und Haufen lassen aber die enormen Ausmaße erahnen.</p>
<div id="attachment_2121" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2121" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2121"><img class="size-medium wp-image-2121" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/DrommedareAufStrasse-540x303.jpg" alt="Dromedare kreuzen den Weg" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Dromedare kreuzen den Weg</p></div>
<p>Nach dem kurzen Abstecher fuhren wir weiter durch Mary, wo sich wieder ein Einheimischer als Lotse entpuppte und uns durch die Stadt brachte. Mal ganz ehrlich, wie kann man als eines der wichtigsten Transitländer dieser Erde eigentlich gänzlich auf Hinweisschilder verzichten!? Gezeltet wurde dann wieder im Baumwollfeld und in der Nacht ging mir einer der zahllosen Hunde tierisch auf den Zeiger mit seinem Gebell.</p>
<div id="attachment_2122" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2122" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2122"><img class="size-medium wp-image-2122" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ZeltenDie2.-540x303.jpg" alt="Zelten hinter Mary" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Zelten hinter Mary</p></div>
<p>Am nächsten Morgen machten wir lange Technischen Dienst an den MZ und ich baute mir die in Kasachstan verbrannte 12 Volt Steckdose wieder an, denn wir hatten uns am Vortag in Marv mit Turkmenistan-Stickern, Birnchen, Sicherungen und Kabelschuhen, die wir sogar geschenkt bekamen, eingedeckt. Sehr nett die gemeinen Turkmenen. Danach gab es Essen und Tanken für einen Apfel und ein Ei und weiter ging es die M37 nach Aschgabat.</p>
<div id="attachment_2123" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2123" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2123"><img class="size-medium wp-image-2123" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Pause02-540x303.jpg" alt="Unterwegs" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Unterwegs</p></div>
<div id="attachment_2115" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2115" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2115"><img class="size-medium wp-image-2115" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/PauseInWueste-540x303.jpg" alt="Pause in der Wüste" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Pause in der Wüste</p></div>
<p>Plötzlich tauchten in der Ferne Berge auf, einen Anblick den wir nach Wochen in der Wüste nicht gewohnt waren. Diese Berge gehören mit zum Elbruz-Gebrige und liegen bereits auf iranischer Seite.</p>
<div id="attachment_2125" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2125" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2125"><img class="size-medium wp-image-2125" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/InDenSonnenuntergangElbrusGebirge-540x303.jpg" alt="In den Sonnenuntergang ins Elbrus Gebirge" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">In den Sonnenuntergang ins Elbrus Gebirge</p></div>
<p>Wir fuhren in ein Dorf, um uns mit Essen zum Zelten einzudecken und wunderten uns über die im Taschenrechner eingetippten Summen, die weder mit unserem Geld noch mit Dollar sich einigermaßen decken konnten.  Nun denn, wir wurden im Unklaren gelassen und zelteten am Rande des Dorfes. Dort kochte Manu wieder und wir saßen noch lange bei Bier und (wie fast immer abgelaufener) leckerer Rossia Schokolade.</p>
<div id="attachment_2126" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2126" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2126"><img class="size-medium wp-image-2126" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ZELTPL4-540x303.jpg" alt="Unser Zeltplatz" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Unser Zeltplatz</p></div>
<p>In Aschgabat wollten wir dann mal ins Hotel, denn meine letzte Waschung lag gefährlich weit zurück. Leider gab es das Hotel nicht mehr und horrende Summen konnten wir auch nicht zahlen. Also hieß es: die Bank finden, Geld holen und ab in den Iran. Problem ist nur, dass unsre Karte von Aschagbat nur das Zentrum wiedergab, unsere Bank aber etwas außerhalb lag.</p>
<div id="attachment_2127" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2127" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2127"><img class="size-medium wp-image-2127" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Ashgabat02-540x405.jpg" alt="Fahrt durch Ashgabat" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Fahrt durch Ashgabat</p></div>
<p><span style="font-family: Georgia, 'Bitstream Charter', serif;line-height: 24px;font-size: 16px">Da nutzte es auch wenig, dass es in Aschgabat &#8211; ohh Wunder! &#8211; Straßennamen gab. Wir suchten und suchten und wurden 3min vor Bankschluss fündig. Am Schalter wurden wir abgewiesen mit den Worten &#8220;wir schließen&#8221;. Mein Blick und das gestresste &#8220;We really need money!!&#8221; führten glücklicherweise doch noch zur Öffnung eines Schalters. So hatten wir also Geld, um in den Iran zu reisen. Leider war aus irgendwelchen Gründen die Grenze zu und wir sollten morgen früh wieder kommen.</span></p>
<div id="attachment_2128" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2128" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2128"><img class="size-medium wp-image-2128" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/EndlichGeld02-540x405.jpg" alt="Bank Ashgabat: Endlich wieder Geld" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Bank Ashgabat: Endlich wieder Geld</p></div>
<p>Also wieder nach Aschgabat und Futter kaufen. Wir suchten uns dann einen extrem schönen Zeltplatz mit Blick auf Aschgabat in Grenznähe. Als wir gerade aufbauten, kam Alexander der Gärtner, der die Wüste begrünen sollte. Er forderte uns zum Umzug auf, denn er hatte Angst, dass uns etwas zustoßen könnte. Also zelteten wir eben auf dem Nachbarhügel. Aschgabat ist eine glitzernde Stadt, in der das ganze Geld aus Gas und Öl und unsere Dollar flossen.</p>
<div id="attachment_2129" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2129" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2129"><img class="size-medium wp-image-2129" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Ashgabat07-540x405.jpg" alt="Blick auf Ashgabat" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Blick auf Ashgabat</p></div>
<div id="attachment_2130" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2130" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2130"><img class="size-medium wp-image-2130" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ZeltplatzAshgabat01-540x405.jpg" alt="Zeltplatz Ashgabat" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Zeltplatz Ashgabat</p></div>
<p>Am nächsten Morgen kam Alexander mit seinem Kumpanen vorbei und hielt uns erfolgreich davon ab, bereits 9:30h an der Grenze zu sein. Dort kamen wir nämlich erst gegen 12h an und fuhren durch schönste Landschaften der iranischen Grenze entgegen. Dort angekommen tat sich nichts, denn man machte Mittagspause und tat auch nicht dergleichen auch nur irgendwen zu bedienen. Also warteten wir wieder 2h, in denen wir genug Zeit hatten uns ein letztes Mal den Turkmenbashi (Führer der Turkmenen und Präsident) in Gold auf unserem Stempel anzuschauen und ab ging es zu den Iranern.</p>
<div id="attachment_2131" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2131" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2131"><img class="size-medium wp-image-2131" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ElbrusgebirgeManu-540x303.jpg" alt="Fast im Iran-Elbrusgebirg" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Fast im Iran-Elbrusgebirg</p></div>
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		<title>Seidenstraßentour: &#8230;durch das weite Usbekistan</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Oct 2011 11:20:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>e.gkatzmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[MZ ES]]></category>
		<category><![CDATA[Samarkand]]></category>
		<category><![CDATA[Seidenstrasse]]></category>
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		<description><![CDATA[Hallo zusammen, nach einer ziemlichen Weile &#8211; auch bedingt durch wahnsinnig schlechte Internetverbindungen, die ein Hochladen der Fotos und Texte zur Odyssee werden liessen &#8211; hier wieder eine Reihe an Updates auf unserer Tour: mit den MZ-ES die Seidenstrasse entlang. &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2070">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo zusammen, nach einer ziemlichen Weile &#8211; auch bedingt durch wahnsinnig schlechte Internetverbindungen, die ein Hochladen der Fotos und Texte zur Odyssee werden liessen &#8211; hier wieder eine Reihe an Updates auf unserer Tour: mit den MZ-ES die Seidenstrasse entlang.</p>
<div id="attachment_2071" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2071" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2071"><img class="size-medium wp-image-2071" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/NachGrenze-540x303.jpg" alt="Nach der Grenze in Usbekistan" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Nach der Grenze in Usbekistan</p></div>
<p>Nachdem wir das quirlige und angenehme Osch verlassen haben, was darin bestand unsere Motorräder zum Ortsausgang zu fahren, weil dort die Grenze zu Usbekistan ist, bekamen wir einen Stempel in den Pass und eben so schnell wie wir eingereist waren, waren wir auch wieder draußen.</p>
<div id="attachment_2075" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2075" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2075"><img class="size-medium wp-image-2075" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/NachTaschkent-540x303.jpg" alt="Auf dem Weg nach Taschkent" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg nach Taschkent</p></div>
<p>Auf Usbekischer Seite sah es da schon anders aus, denn man entdecke dass wir zwei Reisepässe hatten und das darf nun schon mal gar nicht sein! Man fühlte sich beleidigt, dass das Usbekistan-Visa im kleinen grünen Reisepass ist und nicht im roten Hardcover-Original. Erklärungsversuche, dass beide gleichwertig sind und auch Russland im grünen Reisepass ist, brachte keine Besserung. Erst als ich auf die Frage, welchen Reisepass wir denn in der EU benutzen würden, meinen Personalausweis zog, welcher nun wirklich armselig neben den Reisepässen wirkt, gab man sich zufrieden.</p>
<div id="attachment_2072" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2072" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2072"><img class="size-medium wp-image-2072" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/FerganaTal-540x303.jpg" alt="Durchs Fergana Tal" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Durchs Fergana Tal</p></div>
<p>So fuhren wir dann durchs grüne Fergana-Tal Richtung Taschkent. Gegen Abend fanden wir einen Zeltplatz am Rande eines Baumwollfeldes, was im übrigen nahezu jedes Feld in Usbekistan ist. Als wir das Zelt aufbauten, kam auch der ansässige Bauer (Manu’s Alter) im Daewoo Damas vollgestopft mit Tarbrus (Melonen). Der konnte natürlich nicht verstehen, wie man im Zelt schlafen kann und versuchte uns zu überzeugen, bei ihm zu schlafen. Aber wir lehnten ab und so fingen wir an seine Melonen zu essen, die er uns vorsetzte. Wir steuerten Non (Brot) bei und im Minutentakt trafen seine Freunde und Familie ein. So hatten wir ein schönes Abendessen und lernten die freundlichen Usbeken kennen. Als wir ins Zelt gehen wollten, machten wir erneut mit der einheimischen Insektenwelt Bekanntschaft. Eine ca. 20 cm große Spinne, welche jedoch im Vergleich zur Kirgisischen Terminator-Spinne geradezu niedlich aussah. Sie nistete sich bei uns zwischen Innen- und Außenzelt ein und wir durchsuchten sicherheitshalber noch mal unsere Schlafsäcke bevor wir den Tag beendeten.<span id="more-2070"></span></p>
<div id="attachment_2073" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2073" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2073"><img class="size-medium wp-image-2073" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Ernteeinsatz02-540x303.jpg" alt="Ernteeinsatz der Baumwollpflückerinnen" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Ernteeinsatz der Baumwollpflückerinnen</p></div>
<p>Kurz nach dem Aufstehen kam auch schon ein GAS Lkw, voll beladen mit bunt gekleideten und gut gelaunten Usbekinnen. Diese wurden am Feldrand ausgekippt und los ging es mit lauten Gelächter zur Baumwollernte. Weiter ging unsere Fahrt und zum Glück trafen wir an der Grenze auf zwei <span style="text-decoration: underline">ä</span>ltere Britinnen im überladenen Mini, die uns ein wenig Geld (14000 Sum) schenkten, so dass wir etwas Wasser kaufen konnten.Auf der Fahrt bemerkten wir, dass der Usbeke eigentlich nur vier verschiedene Autos kennt: das sind Daewoo Nexia (Opel Kadett E), Daewoo Damas, Daewoo Matis und der einzige Lichtblick ein Lada. Alle Daewoos sind dazu auch noch fast immer weiß lackiert. Da kommt richtig Freude auf, wenn man mal einen Wolga oder einen Moskwich sieht. Damit haben wir das erste wichtige Merkmal des Usbeken beschrieben – den Daewoo.</p>
<div id="attachment_2074" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2074" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2074"><img class="size-medium wp-image-2074" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/KuehlschranktransportUsbekisch-540x303.jpg" alt="Kühlschranktransport auf Usbekisch" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Kühlschranktransport auf Usbekisch</p></div>
<p>Das zweite Merkmal ist die Tatsache, dass mindestens die Hälfte der Bevölkerung bei der Polizei arbeitet. Ständig sieht man am Straßenrand Polizisten und ca. alle 50km kommt eine Art Grenzposten, den man passieren muss. Zum Glück müssen wir meist nur die Standardfragen beantworten: „Woher, wohin, wie alt und habt ihr Kinder?“ Manchmal müssen wir auch ein Foto mit allen machen oder einfach nur Hände schütteln.</p>
<div id="attachment_2076" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2076" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2076"><img class="size-medium wp-image-2076" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Grenzkontrolle-540x405.jpg" alt="Polizeipräsenz überall" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Polizeipräsenz überall</p></div>
<p>Gegen Abend erreichten wir dann also Taschkent. Eine der wenigen Möglichkeiten in Usbekistan Geld zu bekommen. Denn das geht nur in Taschkent, Samarkand und Buchara. Also den Touristen-Hochburgen. Dort hoben wir erst mal 250 Euro (630000 Sum) ab. Das Problem dabei ist, dass der größte Geldschein in UZ ein 1000er ist mit einem Wert von 40 Cent. Mit diesem Klumpen Geld fuhren wir dann durch die sehr schöne und grüne Stadt.</p>
<div id="attachment_2077" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2077" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2077"><img class="size-medium wp-image-2077" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Taschkent01-e1319884815283-540x720.jpg" alt="Geld holen in Taschkent" width="540" height="720" /></a><p class="wp-caption-text">Geld holen in Taschkent</p></div>
<div id="attachment_2078" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2078" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2078"><img class="size-medium wp-image-2078" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Millionaere-540x405.jpg" alt="Millionäre" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Millionäre</p></div>
<p>Leider sind Verkehrschilder und Ortseingansschilder in Usbekistan absolute Rarität und wenn man welche findet, so stehen dort meist Richtungen mit Dörfchen drauf, die auf keiner Karte zu finden sind. Aber alles kein Problem so lange die Sonne scheint, denn da weiß man wenigstens wo die Himmelsrichtungen sind. Erste Erfahrungen mit diesem antiquiertem und doch sehr verlässlichen System sammelten wir ja bereits in Kirgisien. Leider war es in Taschkent bereits dunkel und so irrten wir ewig durch die Stadt und die Einheimischen wiesen uns Richtungen, die immer wieder zum Ausgangsort führten. Die Nerven lagen blank! Zum Schluss fanden wir doch noch heraus und suchten uns einen Zeltplatz.</p>
<div id="attachment_2079" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2079" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2079"><img class="size-medium wp-image-2079" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ZeltplatzNachTaschkent-540x405.jpg" alt="Zeltplatz nach Taschkent" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Zeltplatz nach Taschkent</p></div>
<p>Wir haben dann erst mal Mittag gegessen wo wir umgehend zum Bier eingeladen wurden. Wir verneinten mit den Worten, das wir noch fahren müssten. Das interessierte die Usbeken reichlich wenig und sie versuchten uns zu erklären, dass Motorradfahrer nicht von der Polizei angehalten werden. Ähhh nun ja&#8230;</p>
<div id="attachment_2080" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2080" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2080"><img class="size-medium wp-image-2080" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/MampfenNachSamarkand-540x405.jpg" alt="Pause auf dem Weg nach Samarkand" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">Pause auf dem Weg nach Samarkand</p></div>
<p>So fuhren wir dann nach Samarkand und fanden auch gleich ein schönes Hotel in der Altstadt. Am Abend schauten wir uns die Bibi Khanum Moschee an und waren geplättet von deren Schönheit. Als wir an einem Kiosk ankamen wurden wir gleich auf Vodka eingeladen und bekamen eine kleine Stadtführung von den Einheimischen.</p>
<div id="attachment_2081" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2081" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2081"><img class="size-medium wp-image-2081" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Samarkand06-540x303.jpg" alt="Samarkand Medresen" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Samarkand Medresen</p></div>
<p>Am Registan, der ältesten noch existierenden großen Medresen (arab. Schule) die schon Dschingis Kahn ob ihrer Schönheit verschonte, fand gerade ein Konzert mit Lichtshow statt. Die Usbeken gehen mit ihren Heiligtümern wie auch in der westlichen Welt um und machen dort Party.</p>
<div id="attachment_2083" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2083" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2083"><img class="size-medium wp-image-2083" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Samarkand11-540x303.jpg" alt="Samarkand bei Nacht" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Samarkand bei Nacht</p></div>
<p>Am nächsten Tag besuchten wir Moscheen und Medresen, wo wir unter anderem im Registan http://de.wikipedia.org/wiki/Registan</p>
<p>von einem Polizisten illegalerweise auf ein Minarett geschleust wurden. Von dem Minarett der Ulugbek Medrese von 1420, die älteste der drei Medresen, hatten wir einen atemberaubenden Ausblick. Leider war unser Akku der Kamera alle, so dass wir diesen Blick leider nicht mit Euch teilen können. Wir besuchten auch den Bazar und waren überwältigt von der Vielzahl an historischen Bauten. Samarkand ist eine moderne und sehr saubere Stadt, in der leider die Altstadtviertel durch neue Mauern vor den wenigen Besuchern abgeschirmt werden. So verbrachten wir drei Tage im sonnig heißen Samarkand.</p>
<div id="attachment_2082" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2082" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2082"><img class="size-medium wp-image-2082" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Samarkand08-540x303.jpg" alt="Samarkand Registan" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Samarkand Registan</p></div>
<div id="attachment_2084" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2084" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2084"><img class="size-medium wp-image-2084" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Samarkand01-540x303.jpg" alt="Samarkand - auf dem Markt" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Samarkand - auf dem Markt</p></div>
<p>Von Samarkand aus ging es dann über teilweise ausgedehnte Steppengebiete und kleinere Städte (Karshi) Richtung Buchara. Allerdings wollten wir nicht gleich in die Stadt, sondern noch eine Nacht im Zelt schlafen. Hotel ist gut, aber zelten ist wesentlich schöner.</p>
<div id="attachment_2085" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2085" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2085"><img class="size-medium wp-image-2085" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/NachBuchara-540x303.jpg" alt="Auf dem Weg nach Buchara" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Auf dem Weg nach Buchara</p></div>
<p>Wir fanden ein sehr idyllisches Plätzchen nachdem wir eine lange Steppe und eine bewässerte Ebene durchfahren hatten. Es erhob sich ein Hügelkette am Rand der Ebene; der ideale Zeltplatz. Schnell wurde durch routinierte Handgriffe alles aufgebaut und Spaghetti gekocht. Nebenbei verfolgte uns ein wunderbarer Sonnenuntergang in der Steppe mit grandioser Aussicht. Das Ganze wurde noch getoppt von einem Vollmond.</p>
<div id="attachment_2086" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2086" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2086"><img class="size-medium wp-image-2086" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Zeltplatz03-540x303.jpg" alt="Zeltplatz in der Wüste bei Vollmond" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Zeltplatz in der Wüste bei Vollmond</p></div>
<p>In der Nacht bekamen wir noch Besuch von einigen äußerst großen Laufameisen, die sich an unseren Melonenschalen vergingen. Beeindruckende Tierchen! Die Nacht war dann weniger gut, da es heftige Windböen gab und der Vollmond ganz schön hell durch das offene Dach schien.</p>
<div id="attachment_2087" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2087" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2087"><img class="size-medium wp-image-2087" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/NaechsteMorgen-540x303.jpg" alt="Der Morgen" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Der Morgen</p></div>
<p>Allerdings war das auch gut so, so kamen wir rechtzeitig aus dem Schlafsack, bevor die Sonne alles nieder brutzelte. Nach einem ausgedehnten Frühstück und ein wenig Karten-Lektüre ging es dann die restlichen 60km nach Buchara.</p>
<p>Buchara empfing uns mal so gar nicht als die Altstadt der Postkartenmotive, sondern mit vielen Gipsfabriken und Industrie aller Art. Auch sahen wir viele weißrussische, russische und baltische LKWs. Je näher wir der Stadt kamen, desto schlechter wurden die Strassen. Es gab mal wieder kein einziges Verkehrsschild, das auf so etwas wie ein Zentrum hinwies; auch Straßennamen suchten wir wieder vergebens. Nach einer Holperfahrt über den Autobazar gelang es uns dann doch irgendwie die Altstadt zu finden. Ab ins Hotel; ausladen und ein wenig durch die Stadt schlendern. Es wurde Abendbrot gegessen und so beendeten wir den Tag.</p>
<div id="attachment_2092" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-2092" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2092"><img class="size-medium wp-image-2092" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Buchara01-e1319886109104-450x800.jpg" alt="Buchara" width="450" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">Buchara</p></div>
<p>Der nächste Tag war nicht etwa mit Sightseeing verplant, sondern es ging ab auf den Autobazar, um Georg seine beiden nicht mehr dämpfenden Stossdämpfer mit Öl befüllen zu lassen und bei mir den vorderen Rechten auf zu füllen. Wir fanden eine &#8220;Remont&#8221; (Werkstatt) und nach kurzem Blick auf die Dichtringe (Doppellippe) sahen wir, dass diese bei den leckenden Dämpfern komplett ausgeschlagen waren. Wow! &#8211; die Dinger hatte ich neu verbaut und nun schon total undicht. Naja, die Zentralasiatischen Strassen haben ihnen wohl den Rest gegeben.</p>
<div id="attachment_2093" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2093" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2093"><img class="size-medium wp-image-2093" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/BucharaBazar-540x303.jpg" alt="Buchara: Ersatzteil-Bazar" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Buchara: Ersatzteil-Bazar</p></div>
<p>Nach kurzer Beratung beschlossen wir, da wir auf den Bazar keinen adäquaten Ersatz bekamen, diese in den Dämpfern zu lassen und lediglich wieder Öl ein zu füllen. Gesagt, getan &#8211; 2h später war alles geregelt. Wir fanden auf dem Bazar auch noch einen Seitenständer für Georg (hatte ihn ja in Kirgisien verloren), dieser wurde angepasst und geschweißt. Das beanspruchte so ziemlich den ganzen Tag.</p>
<div id="attachment_2095" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2095" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2095"><img class="size-medium wp-image-2095" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/PisteKhiva02-540x405.jpg" alt="11h Fahrt bis Khiva" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">11h Fahrt bis Khiva</p></div>
<div id="attachment_2094" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2094" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2094"><img class="size-medium wp-image-2094" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/NachKhivaImTruck-540x405.jpg" alt="per Anhalter mit dem Truck nach Khiva" width="540" height="405" /></a><p class="wp-caption-text">per Anhalter mit dem Truck nach Khiva</p></div>
<p>Am Folgetag ließen wir die MZ im Hotel, packten unsere russischen Rucksäcke und fuhren nach Khiva (ca. 400km nördlich). Eigentlich wollten wir einen der Reisebusse aus Taschkent anhalten, landeten aber irgendwie bei einem Trucker aus Urgench (die größere Stadt 25km vor Khiva). Er hatte geröstete und gesalzene Pflaumenkerne geladen (Snacks) und ab ging die Post. Nach 11h Tortour erreichten wir Urgench. Zuerst fuhr Rysmat zu seinem Empfänger und lud ein wenig der Ware ab. Danach ging es für uns zum Bahnhof und dann das letzte Stück weiter mit dem Zug bis Khiva.</p>
<div id="attachment_2096" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2096" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2096"><img class="size-medium wp-image-2096" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Khiva04-540x303.jpg" alt="Altstadt Khiva" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Altstadt Khiva</p></div>
<p>Am nächsten Morgen wurde Khivas herrliche Altstadt erkundet. Das Hotel (Lali Opa) befand sich direkt gegenüber der fantastischen Stadtmauern, so hatten wir es nicht weit. Ansonsten lasen wir viel und genossen das Ambiente irgendwo in der Stadt im kühlen Schatten bei einem noch kühleren Getränk.</p>
<div id="attachment_2097" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2097" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2097"><img class="size-medium wp-image-2097" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Khiva158-540x303.jpg" alt="Sightseeing Khiv" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Sightseeing Khiv</p></div>
<p>Wir durchwanderten am Abend nochmals die Altstadt und gingen auf Motivfang. Dabei wurden wir versehentlich in einer Medrese eingesperrt &#8211; wollte man uns etwa Heiden bekehren?! Zum Glück war eine Meute Kinder davor am Fußball spielen und die Tür wurde 10min später wieder für uns geöffnet.</p>
<div id="attachment_2098" class="wp-caption aligncenter" style="width: 460px"><a rel="attachment wp-att-2098" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2098"><img class="size-medium wp-image-2098" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/Khiva26-e1319886703285-450x800.jpg" alt="Khiva bei Abenddämmerung" width="450" height="800" /></a><p class="wp-caption-text">Khiva bei Abenddämmerung</p></div>
<p>Am nächsten Morgen ging es zurück nach Buchara, das   Auswahlkriterium für das nächste Beförderungsmittel war ganz klar die Reifengröße, denn diese Wellblechpiste war genauso schlimm wie in Nordkasachstan. Wir fanden einen Reisebus, der gegen 10Uhr los fuhr und dieser hatte dann am Ende der schlimmsten Etappe eine Panne an der Federung. Alles wurde an Ort und Stelle auf usbekische Art und Weise gelöst, bis die Fahrt weiter gehen konnte.</p>
<div id="attachment_2099" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2099" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2099"><img class="size-medium wp-image-2099" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/ZurueckNachBuchara-540x303.jpg" alt="Mit dem Reisebus zurück nach Buchara" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Mit dem Reisebus zurück nach Buchara</p></div>
<p>Ich hatte noch ein sehr angeregtes Gespräch mit einem Lehrer der „Faculty for foreign languages“ der Uni Samarkand, der uns gehörig ausquetschte und verdammt neugierig war. Er fungierte als Dolmetscher für den Rest des Busses, die alle ganz interessiert jedes Detail wissen wollten.</p>
<div id="attachment_2100" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2100" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2100"><img class="size-medium wp-image-2100" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/BucharaE-540x303.jpg" alt="Altstadt Buchara" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Altstadt Buchara</p></div>
<p>Am nächsten Tag starteten wir dann endlich unser Sightseeing in Buchara und fanden die ganzen einmaligen Bauwerke. Am Abend saßen wir noch in einem kleinen Straßenlokal an der alten Stadtmauer direkt gegenüber vom Obst- und Gemüsebazar.</p>
<div id="attachment_2101" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2101" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2101"><img class="size-medium wp-image-2101" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/BucharaJ-540x303.jpg" alt="Altstadt Buchara" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Altstadt Buchara</p></div>
<div id="attachment_2102" class="wp-caption aligncenter" style="width: 550px"><a rel="attachment wp-att-2102" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2102"><img class="size-medium wp-image-2102" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/BucharaO-540x303.jpg" alt="Altstadt Buchara" width="540" height="303" /></a><p class="wp-caption-text">Altstadt Buchara</p></div>
<p>Morgen geht es noch zur Bank, da wir in Schurk(Turk)menistan an der Grenze gut abgezockt werden und dringend Dollar benötigen um hinein zu kommen. Leider kann man in Usbekistan nur schwer an diese Währung (Bankautomaten gibt es nicht) kommen und das Limit der Bank hier in Buchara liegt bei 100$, daher werden wir morgen ab 10 Uhr wieder unser Glück versuchen und erneut 100$ abheben, so dass jeder dann Usbekistan mit 200$ in der Tasche verlässt.</p>
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		<title>Abschlussfahrt Blue Knights Cologne V</title>
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		<pubDate>Sun, 16 Oct 2011 20:07:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>a.limbach</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir schon wieder. Und für dieses Jahr auch leider offiziell zum letzten Mal. Wir die Blue Knights Cologne V haben heute unsere Abschlussfahrt durch das Bergische gemacht. Wir werden zwar noch vereinzelt zu Treffen oder anderen Veranstaltungen fahren. Aber offiziell &#8230; <a href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?p=2061">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wir schon wieder. Und für dieses Jahr auch leider offiziell zum letzten Mal. Wir die Blue Knights Cologne V haben heute unsere Abschlussfahrt durch das Bergische gemacht. Wir werden zwar noch vereinzelt zu Treffen oder anderen Veranstaltungen fahren. Aber offiziell motten wir uns bis zum nächsten Jahr ein.</p>
<p>Die Saisonkennzeichen laufen bei den Meisten schon ab und die haben nur noch den Rest diesen Monats und dann ist die Saison eh vorbei. Ich habe es da besser, vielleicht haben wir ja Weihnachten mal wieder 20 Grad, dann bekommt ihr hier noch einen Extrabericht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2064" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2064"><img class="alignnone size-medium wp-image-2064" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/P1000155-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>So haben wir also noch mal das sensationelle Wetter ausgenutzt und sind heute morgen um 10 Uhr in Overath gestartet. Mein Mann hat die Tour während meines Reiterurlaubs, ja ab und zu muss ich auch mal auf ein PS umsteigen, ausgetüftelt und wir sind sie gestern schon mal abgefahren. Herrlich, kaum Verkehr auf den Straßen und die anderen Mopeds sind auch noch nicht unterwegs und so haben wir die Straßen für uns.</p>
<p>Wir sind an Seelscheid vorbei, über Hildesheim nach Schönenberg zur Futterkrippe gefahren und haben nach einer Stunde Fahrt eine Kaffeepause gemacht.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2066" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2066"><img class="alignnone size-medium wp-image-2066" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/P1000144-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Unser Dieter, schon bekannt aus den anderen Touren hat sich mangels Sonnenstühle direkt auf dem Asphalt gesonnt.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2065" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2065"><img class="alignnone size-medium wp-image-2065" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/P1000150-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Es ging nur über kleine Dörfchen weiter nach Dattenfeld. Dort haben wir Mittag bei Bikers Rast gemacht. Schade nur, daß man dort nicht auf so viele Motorradfahrer eingerichtet war, denn wir mussten über 1 1/2 Std. zum Teil aufs Essen warten.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2062" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2062"><img class="alignnone size-medium wp-image-2062" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/P1000160-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Im Anschluss ging es zum Verdauen lange schnelle Kurven in Richtung Eitorf und dann über Neunkirchen &#8211; Seelscheid die B 507 Richtung Lohmar runter, wo wir dann für dieses Jahr Schluss gemacht haben.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2063" href="http://www.shoei-europe.com/qwest/?attachment_id=2063"><img class="alignnone size-medium wp-image-2063" src="http://www.shoei-europe.com/qwest/wp-content/uploads/2011/10/P1000156-540x405.jpg" alt="" width="540" height="405" /></a></p>
<p>Es haben sich alle gefreut und waren zufrieden mit uns. Es war eine tolle Abschlusstour.</p>
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